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Lebensgefahr durch giftige MRT-Kontrastmittel

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Jähr­lich werden nach aktu­ellen Schät­zungen des Bundes­ver­bands deut­scher Nukle­ar­me­di­ziner alleine in Deutsch­land 2,4 bis 3 Millionen Dosen gado­li­ni­um­hal­tiger MRT-Kontrast­mittel verab­reicht.

Nahezu alle MRT-Kontrast­mittel basieren auf dem Selten­erd­me­tall bzw. Lantha­noid Gado­li­nium, da es para­ma­gne­ti­sche Eigen­schaften besitzt, die die Bild­ge­bung bei einigen MRT-Unter­su­chungen verbes­sern können.

Gado­li­nium ist hoch­to­xisch für Menschen und wird deswegen nur in Form spezi­eller chemi­scher Verbin­dungen — soge­nannter Chelat­kom­plexe — als Kontrast­mittel genutzt.

Laut Phar­ma­in­dus­trie und Radio­logen seien die verab­reichten Gado­li­ni­um­ver­bin­dungen im Körper stabil und würden inner­halb kurzer Zeit intakt ausge­schieden.

Diese Behaup­tung ist nach­weis­lich eine Lüge, denn es ist wissen­schaft­lich eindeutig belegt, dass ausnahmslos alle am Markt verfüg­baren linearen und makro­zy­kli­schen Gado­li­ni­um­ver­bin­dungen zu einem gewissen Teil im mensch­li­chen Körper brechen.

Dabei kommt es zur Frei­set­zung extrem giftiger Gado­li­ni­um­ionen (Gd3+), die der Körper nicht in rele­vanten Mengen ausscheiden kann und aufgrund ihrer chemi­schen Eigen­schaften ähnlich wie Calcium in verschie­denen Geweben — wie beispiels­weise Gehirn, Nerven, Muskeln, Haut, Organen, Gefäßen und Knochen — abla­gert.

Aktu­elle Forschungs­er­geb­nisse zeigen, dass es bei jeder Verab­rei­chung gado­li­ni­um­hal­tiger MRT-Kontrast­mittel neben der beschrie­benen Frei­set­zung und Abla­ge­rung gefähr­li­cher Gado­li­ni­um­ionen, zusätz­lich zur Abla­ge­rung eines Teils der verab­reichten Gado­li­nium-Chelat­kom­plexe kommt, welche im Fall von makro­zy­klisch gebun­denen Präpa­raten auch im intakten Zustand ein beson­ders starkes Nerven­gift sind.

Es ist seit vielen Jahren bekannt, dass MRT-Kontrast­mittel bei Menschen mit Nieren­schwäche eine meist tödlich verlau­fende Erkran­kung auslösen, die als neph­ro­gene syste­mi­sche Fibrose (NSF) bezeichnet wird.

Aufgrund dieser Erkenntnis werden Menschen mit einge­schränkter Nieren­funk­tion seit einiger Zeit nur noch in Ausnah­me­fällen und mit anschlie­ßender Hämo­dia­lyse gado­li­ni­um­hal­tige MRT-Kontrast­mittel verab­reicht.

Doch auch bei Menschen mit normaler Nieren­funk­tion kommt es nach Verab­rei­chung von MRT-Kontrast­mit­teln zu schwer­wie­genden Vergif­tungs­er­schei­nungen und blei­benden gesund­heit­li­chen Schäden.

Die dann entste­hende Krank­heit wird Gado­li­nium Depo­si­tion Disease (GDD) genannt und das entste­hende Beschwer­de­bild umfasst eine Viel­zahl unter­schied­lichster Symptome.

Je öfter einem Menschen MRT-Kontrast­mittel verab­reicht werden, desto mehr Gado­li­nium sättigt sich im Körper der Betrof­fenen auf und führt zu wach­senden Beschwerden.

Es exis­tieren jedoch auch Fälle, in denen bereits die einma­lige Gabe vermeint­lich sicherer, makro­zy­klisch gebun­dener Gado­li­ni­um­prä­pa­rate bei nieren­ge­sunden Menschen anhal­tende Vergif­tungs­er­schei­nungen auslöst.

Bisher wurden in der EU nur wenige beson­ders insta­bile Gado­li­ni­um­ver­bin­dungen vom Markt genommen, obwohl die wissen­schaft­liche Beweis­lage inzwi­schen eindeutig ist und die weitere Verab­rei­chung jegli­cher gado­li­ni­um­hal­tigen MRT-Kontrast­mittel unter Berück­sich­ti­gung der damit einher­ge­henden, unkal­ku­lier­baren Risiken absolut unver­ant­wort­lich erscheint.

Viele Radio­logen behaupten entgegen besseren Wissens, dass die von ihnen einge­setzten MRT-Kontrast­mittel sicher für ihre Pati­enten und bei der Suche nach Krebs oder Entzün­dungs­herden zwin­gend notwendig seien.

Auch diese Aussage entspricht nicht der Wahr­heit, denn es exis­tiert inzwi­schen eine erheb­liche Anzahl englisch­spra­chiger Studien, deren Seriö­sität außer Zweifel steht und die sowohl die Abla­ge­rung, als auch die Aufsät­ti­gung und Schäd­lich­keit der Gado­li­ni­um­prä­pa­rate belegen.

Darüber hinaus stehen mit der PET-CT und PET-MRT tech­nisch fort­schritt­liche und sehr präzise Tech­no­lo­gien zur Verfü­gung, mit deren Hilfe die bild­liche Darstel­lung verschie­dener Stoff­wech­sel­pro­zesse und Entzün­dungen, sowie auch die Tumor­suche bei Krebs­pa­ti­enten, unein­ge­schränkt und ohne Einsatz von Gado­li­nium reali­siert werden kann.

Welt­weit beschäf­tigen Phar­ma­kon­zerne ganze Heer­scharen an Lobby­isten, die leider großen Einfluss auf viele poli­ti­sche Entschei­dungs­träger ausüben und es gelingt ihnen bisher, weiterhin jähr­lich Milli­ar­den­um­sätze mit dem Verkauf ihrer Gado­li­ni­um­ver­bin­dungen und der Vergif­tung unzäh­liger, unschul­diger Menschen zu machen.

Täglich werden es mehr Betrof­fene und trotz gehäuft auftre­tender Beschwerden werden sie von ihren behan­delnden Radio­logen nicht ernst genommen und als unge­wöhn­liche Einzel­fälle oder psycho­so­ma­tisch erkrankt abge­stem­pelt, während die Phar­ma­in­dus­trie ihre Propa­gan­da­ma­schi­nerie nutzt, um durch das Verbreiten “alter­na­tiver Fakten” jegli­chen Verdacht zu zerstreuen.

Die Trag­weite dieses erschüt­ternden Medi­zin­skan­dals ist ange­sichts der millio­nen­fa­chen Anwen­dung gado­li­ni­um­hal­tiger MRT-Kontrast­mittel und der Tatsache, dass der über­wie­genden Mehr­heit der betrof­fenen Vergif­tungs­opfer die wahre Ursache ihrer Leiden unbe­kannt ist, nur schwer zu akzep­tieren und gera­dezu schier unglaub­lich.

Wir bitten Sie inständig darum, Ihre Verwandten und Bekannten über diesen Sach­ver­halt zu infor­mieren, die hier bereit­ge­stellten Infor­ma­tionen zu teilen und so Ihren Beitrag zur Präven­tion weiterer, unzäh­liger Vergif­tungs­fälle ahnungs­loser Pati­enten zu leisten.

Lassen Sie uns diesen Wahn­sinn gemeinsam stoppen!

 

33 Kommentare

Hillenbrand 11. April 2018 Antworten

Ich bin sicher,dass das meinem Mann auch geschadet hat

    Georg 11. April 2018 Antworten

    Guten Tag Frau Hillen­brand,

    es tut mir leid zu hören, dass Ihr Ehemann mögli­cher­weise auch von einer Gado­li­nium-Vergif­tung betroffen ist.

    Welche Symptome hat Ihr Mann und wie oft hat er zu welcher Gele­gen­heit MRT-Kontrast­mittel erhalten?

    Falls Sie Fragen haben, stehe ich Ihnen jeder­zeit zur Verfü­gung und lade Sie ganz herz­lich in unsere Face­book-Gruppe ein, in der Sie sich mit weiteren Gado­li­ni­um­ge­schä­digten vernetzen und austau­schen können.

    Alles Gute!

    Georg Wehr

Nigar 14. Mai 2018 Antworten

Hallo mein Mann bekommt auch alle drei monate konstras­mittel vor dem Thorax CT.
Er hat Lungen­kar­zinom und ist im endsta­dium nit Knochen meta­stasen. Das es gefähr­lich ist wusten wir nicht.

    Georg 14. Mai 2018 Antworten

    Herz­lich will­kommen und vielen Dank für Ihr Inter­esse!

    Es tut mir sehr leid, dass Ihr Ehemann so schwer erkrankt ist.

    Bei CT-Unter­su­chungen werden Kontrast­mittel auf Iodbasis verwendet.

    Diese können aller­gi­sche Reak­tionen hervor­rufen und bei bereits bestehenden Schild­drü­sen­er­kran­kungen zu Problemen führen.

    Abseits dessen werden CT-Kontrast­mittel relativ gut vertragen und können nicht zu einer Gado­li­nium-Vergif­tung führen, da sie kein Gado­li­nium enthalten.

    Von daher ist Ihr Ehemann nicht gefährdet, zusätz­lich zu seinen Erkran­kungen die Gado­li­nium Depo­si­tion Disease (GDD) zu entwi­ckeln.

    Falls Sie weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen jeder­zeit zur Verfü­gung.

    Alles Gute!

    Georg Wehr

caroline 14. Mai 2018 Antworten

Das schlimme ist, das die Sprech­stun­den­hilfen selbst nichts wissen und sagen, es ist gut verträg­lich !

    Georg 14. Mai 2018 Antworten

    Das ist leider immer noch so üblich.

    Mir wurde damals auf Nach­frage gesagt, das Kontrast­mittel würde inner­halb von 2 Stunden ausge­schieden und sei unbe­denk­lich.

    Leider sind diese Behaup­tungen nach­weis­lich nicht zutref­fend. Gado­vist® hat trotz seiner angeb­li­chen Unbe­denk­lich­keit meine Gesund­heit ruiniert und damit bin ich nicht allein.

    Wir sehen aktuell nur die Spitze des Eisbergs eines schier unglaub­li­chen Medi­zin­skan­dals.

      R. Kleer 16. Mai 2018 Antworten

      Hallo Georg, ich bekam 2016 auch Gado­vist und habe seitdem ein anderes Leben. Viel­leicht möchten Sie mir sagen, wie es Ihnen jetzt damit geht? Vor kurzem hatte ich eine Kontrolle (ohne KM) und habe im Anschluß gefragt, ob etwa bekannt wäre, dass Gado­vist evtl. gravie­rende Neben­wir­kungen hat und ob die Möglich­keit eines Nach­weises besteht. Es wurde mir mitge­teilt, dass Gado­vist unbe­denk­lich ist (lt. Ärzte­kon­gress Hamburg Mai in d.J.).

      Ich hatte nach dem MRT 2016 eine schlimme aller­gi­sche Reak­tion. Monate später kamen unbe­schreib­liche Schmerzen, die eine Hirn­blu­tung auslösten. Anschlie­ßend folgten immer wieder sehr starke Schmerz­at­ta­cken. Ich war ständig im Kran­ken­haus, bis mir Tilidin als Lang­zeit­the­rapie verordnet wurde. Damit lebe ich jetzt, aber es nichts mehr wie vorher.

      Ich wünsche Ihnen alles erdenk­lich Gute und würde mich freuen, von Ihnen zu hören.

        Georg 16. Mai 2018 Antworten

        Hallo Frau Kleer,

        Gado­vist® ist alles andere als unbe­denk­lich. Das darin enthal­tene Gado­bu­trol löst aktuell sowohl in Deutsch­land, als auch den USA am häufigsten schwer­wie­gende Neben­wir­kungen aus.

        Ich selbst habe insge­samt viermal Gado­vist® erhalten — davon dreimal inner­halb eines Monats. Seither leide ich unter fast allen Symptomen, die auf unserer Inter­net­seite aufge­listet sind, wobei mir v.a. Fibro­sie­rungen, Verän­de­rungen der Abwehr­zellen und der Anstieg des Tumor­mar­kers AFP beson­ders große Sorgen bereiten.

        Zur Schmerz­be­kämp­fung nehme ich aktuell bei Bedarf Dihy­dro­co­dein, was ich nicht gern tue und auch nicht gerade gut vertrage.

        Leider helfen schwä­chere Schmerz­mittel nicht und sind zum Teil auch sehr unver­träg­lich. Manchen hilft auch Medi­zi­nal­hanf, wenn die Schmerzen nicht allzu stark sind.

        Ich habe inzwi­schen 30 Dosen DTPA (teils Ca-DTPA, teils Zn-DTPA) hinter mich gebracht und fühle mich etwas besser als zu Beginn der Chelat­the­rapie.

        Wenn es regel­mäßig ange­wandt wird, lindert es zumin­dest einen Teil der Symptome und bis wir weitere effek­tive Behand­lungs­me­thoden zur Verfü­gung haben, bleibt DTPA die momentan einzig empfeh­lens­werte Kausal­the­rapie der GDD.

        Ich würde mich sehr freuen, Sie in unserer Face­book-Gruppe begrüßen zu dürfen und wünsche Ihnen alles Gute!

          R. Kleer 17. Juni 2018

          Hallo Georg, herz­li­chen Dank für Ihre ausführ­liche Antwort. Bitte entschul­digen Sie, dass ich mich heute erst melde. Es tut mir Leid, dass Sie ausge­rechnet dort keine Hilfe bekamen, wo Sie Ihren medi­zi­ni­schen Beruf (Röntgen?) erlernten. Aber auch hier gibt es keinen Arzt, der mir weiter­helfen kann oder will. Eine Bekannte erwähnte mal beiläufig, dass ich mit Zeolith entgiften könnte und anschlie­ßend mit Kori­ander. (nach Herz­ent­zün­dung 1992 muss ich Medi­ka­mente für Blut­hoch­druck und Nieren­aus­schei­dung einnehmen).

          Das Akus­ti­kus­neu­rinom ist expansiv, ich habe demnächst eine Unter­su­chung in der Uni-Klinik Hamburg. Man wird mir wohl eine Strah­len­be­hand­lung vorge­schlagen, denn die fünf­stün­dige Op. kommt nicht infrage wegen der Hirn­blu­tung. Die Gruppe habe ich gefunden und um Betritt gebeten. Ich schicke Ihnen herz­liche Grüße aus Nieder­sachsen

Eilen 14. Mai 2018 Antworten

Bei mir wurde 1986 nach einem Unfall ein Knochenszin­ti­gramm mit einem gado­li­ni­um­hal­tigen Kontrast­mittel durch­ge­führt. Es entwi­ckelte sich eine Auto­im­mun­erkran­kung (anti­nu­kleäre Faktoren, die sich gegen den eigenen Zell­kern richten), zuzüg­lich einer syste­mi­schen Binde­ge­webs­er­kran­kung. Die facet­ten­rei­chen Beschwer­de­bilder haben mein Leben ruiniert. Leider werden die Zusam­men­hänge mit dem verab­reichten gado­li­ni­um­hal­tigen Kontrast­mittel vehe­ment als Ad absurdum darge­stellt, was eine Behand­lung noch mehr erschwert. Man hätte gezielter ausleiten müssen, um den Orga­nismus zu entgiften. Zeit­nahe, d.h. inner­halb von 4 Wochen wurde neben unzäh­ligen Rönt­gen­auf­nahmen ein Nierenuro­gramm und Nierenszin­ti­gramm durch­ge­führt, was den Grad der Vergif­tung noch mehr erhöhte. Eine unver­ant­wort­liche Vorge­hens­weise, die in erster Linie darauf abzielte, mit zahl­rei­chen, mitunter unnö­tigen Unter­su­chungs­me­thoden Profit zu machen.

    Georg 15. Mai 2018 Antworten

    Es ist leider häufig so, dass Medi­ziner iatrogen bedingte Schäden leugnen und die Pati­enten ihrem trau­rigen Schicksal über­lassen.

    Obwohl mich die Uniklinik Erlangen sogar ausge­bildet hat, wollte man mich dort weder unter­su­chen noch behan­deln, als ich kurze Zeit nach Beginn der Gado­li­nium Depo­si­tion Disease (GDD) mit der korrekten Verdachts­dia­gnose vorstellig wurde.

    Es hat mich mehr als ein Jahr harte Arbeit und zahl­lose Stunden tiefster Verzweif­lung gekostet, bis ich endlich Medi­ziner gefunden habe, die mir glaubten und helfen wollten.

    Sehr wahr­schein­lich hätte man Schlim­meres verhin­dern können, wenn mich meine Ausbil­dungs­stätte recht­zeitig behan­delt hätte.

    So leide ich nun neben der GDD auch unter Fibro­sie­rungen, die vermut­lich zumin­dest deut­lich geringer ausfallen würden, wenn ich nicht für ein Jahr unbe­han­delt geblieben wäre.

    Meine Geschichte ist leider nicht unge­wöhn­lich und eine unglaub­liche Schande für unser Gesund­heits­wesen.

    Alles Gute!

    Dietlinde 8. Juli 2018 Antworten

    Hallo, bei mir wurde eine Auto­immun-Enze­pha­litis durch die Auto­an­ti­körper dppx und cv2 vor einigen Wochen diagnos­ti­ziert. Ursache angeb­lich unbe­kannt. Aber ich habe tatsäch­lich auch schon mehr­fach MRT- Unter­su­chungen mit Kontrast­mit­teln gehabt. Es geht mir gar nicht gut und Cortison hilft bisher über­haupt nicht. Es werden jetzt Immun­glo­bu­line oder eine Plas­ma­phe­rese über­legt. Schöne Grüße.

Christiane 15. Mai 2018 Antworten

Gibt es Alter­na­tiven, wenn solche Unter­su­chungen anstehen?

    Georg 15. Mai 2018 Antworten

    Abhängig von der jewei­ligen Frage­stel­lung kommt auch eine native MRT, eine CT, eine PET-CT oder PET-MRT in Frage.

    Prak­tisch alle diagnos­ti­schen Heraus­for­de­rungen lassen sich auch ohne Gado­li­nium-Gabe beant­worten.

Mircea 15. Mai 2018 Antworten

Ich muss nochmal eine MRT mit Kontrast machen weil ich ein Adenom in der Hypo­physe habe.
Wie kann ich das umgehen bzw. was für andere Möglich­keiten gibt es anstelle MRT mit Gado­liniu

MfG

    Georg 15. Mai 2018 Antworten

    Die Tumor­suche und Verlaufs­kon­trolle kann z.B. auch hervor­ra­gend mit der PET-CT und PET-MRT durch­ge­führt werden.

    Bei bereits bestehender Krebs­er­kran­kung wird gerade die PET-CT sehr häufig zur Darstel­lung von Meta­stasen verwendet, weil sie sehr präzise Bilder liefert, auf denen Tumore auch ohne Gado­li­nium leuchten.

    Alles Gute!

manuela b. 15. Mai 2018 Antworten

mir wurden anfang des jahres auch in kurzen abständen bei ubter­su­chungen kontrast­mittel gespritzt. ich sollte vorher unbe­dingt ganz viel trinken. wie soll man denn reagieren? die unter­su­chung verwei­gern? dann wird man entlassen mangels mitar­beit und sie können nix weiter machen, weil sie ohne die unter­su­chung nicht weiter­kommen? welche alter­na­tive hat man???

    Georg 15. Mai 2018 Antworten

    Fast alle Frage­stel­lung können heut­zu­tage dank moderner MRT-Geräte und ausge­reifter Soft­ware völlig ohne Gado­li­nium beant­wortet werden.

    Falls ein Radio­loge sich weigert, eine wich­tige Unter­su­chung auch ohne Gado­li­nium durch­zu­führen, dann suchen Sie sich besser einen anderen Radio­logen.

    Bei Frage­stel­lungen, die im Rahmen einer nativen MRT-Unter­su­chung nicht ausrei­chend gut zu beant­worten sind, können problemlos alter­na­tive Verfahren der diagnos­ti­schen Bild­ge­bung, wie beispiels­weise die PET-CT, zum Einsatz kommen.

    Die Kosten­über­nahme durch die Kran­ken­kasse ist im Einzel­fall abzu­klären.

    Alles Gute!

Mircea 16. Mai 2018 Antworten

Es ist so ich habe voriges Jahr das Gado­li­nium verwei­gert bei der MRT des Kopfes.
Darauf war ich der Buhmann.
Jeder hat mich zusam­men­ge­schissen.
Dann machte doch eine MRT mit Gado­li­nium und es kam tatsäch­lich hersus, dass ich ein Adenom in der Hypho­pyse habe was man vorher nicht gesehen hatte ohne Gado­li­nium.

Aber der Georg hat oben gesagt man kann das mit CT-Pet oder MRT-Pet auch fest­stellen ob das Adenom gewachsen ist.
Stimmt es so Georg ?

Liebe Grüße an alle hier

    Georg 16. Mai 2018 Antworten

    Einige wenige Frage­stel­lungen sind mit einer nativen MRT-Unter­su­chung (ohne KM) nur schwer zu beant­worten.

    Um aus Sicher­heits­gründen auch in diesen Fällen auf Gado­li­nium verzichten zu können, kann man je nach Sach­lage auch die Verwen­dung der CT, PET-CT oder PET-MRT ins Auge fassen, wobei PET-MRT-Geräte noch relativ selten sind.

    Gerade die fort­schritt­liche PET-CT und PET-MRT sind u.a. sehr gut zur Tumor­suche und zum Scree­ning geeignet.

    Gado­li­ni­um­hal­tige MRT-Kontrast­mittel (GBCAs) sollten — wenn über­haupt — nur dann zur Anwen­dung kommen, wenn eine lebens­be­droh­liche Erkran­kung unmög­lich anders abzu­klären ist, da die Gabe von GBCAs immer mit einem indi­vi­duell unkal­ku­lier­baren Risiko einher­geht.

    In unserer Face­book-Gruppe “Gado­li­nium-Vergif­tung durch MRT-Kontrast­mittel” steht eine Viel­zahl weiterer hilf­rei­cher Infor­ma­tionen zur Verfü­gung und es besteht die Möglich­keit sich mit anderen Betrof­fenen auszu­tau­schen.

    Falls Sie weitere Fragen haben, würde ich mich sehr freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen.

    Alles Gute!

Christiane 17. Mai 2018 Antworten

Was kann man machen, wenn man den Eindruck hat, unter einem der Neben­wir­kungen zu leiden? Gibt es ein Analy­se­ver­fahren über Blut­ab­nahme o.ä.? Und kann man dann das Gift wieder aus dem Körper bekommen?

    Georg 17. Mai 2018 Antworten

    Unter den Ober­punkten Hilfen und FAQ finden Sie Antworten auf Ihre Fragen.

    Falls Sie Inter­esse an weiteren Infor­ma­tionen und dem Austausch mit Betrof­fenen und Experten haben, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie unserer Face­book-Gruppe “Gado­li­nium-Vergif­tung durch MRT-Kontrast­mittel” beitreten.

    Alles Gute!

Luis 17. Mai 2018 Antworten

Hier mal ein kleiner Bericht wie es mir erging. Vorab­fazit: Kontrast­mittel sind für ein gutes Bild nicht nötig.

Ich hatte auch neulich ein MRT. Ich hatte Bedenken wegen dem Kontrast­mittel, deswegen machte ich einen Kreuz bei der Frage, ob ich bereit wäre, mir Kontrast­mittel inji­zieren zu lassen (sie gaben mir sogleich einen Zettel mit Fragen, die ich mit “ja” oder “nein” beant­worten konnte). Mich wunderte sogar, dass die Frage über­haupt gestellt wurde.

Wie auch immer, dieje­nige, die mir das Zeug spritzen wollte, kam zu mir, als ich dran war, und meinte, ich solle mir es doch bitte inji­zieren lassen, sonst würde das MRT “unscharfe” Bilder liefern. Ich fragte dann, ja was ist denn da drin? Und ist es unge­fähr­lich? Wie lange bleibt das Mittel in meinem Körper? Was macht es solange mit ihm?

Sie machte Anstalten und konnte mir nichts beant­worten, außer, dass es unbe­denk­lich wäre. Irgend­wann hat sie geraten, zwei, drei Tage und dann ist es aus dem Körper. Ich insis­tierte, freund­lich aber bestimmt, ich wollte nichts in meinem Körper lassen, von dem ich nicht weiß, wie schäd­lich es sein könnte. Ich sagte, besonnen, ich wolle keinen Aufstand machen, sondern nur wissen, was das Zeug ist, welche mögli­chen Neben­wir­kungen auftreten könnten und was sonst da geschieht. Ich wolle koope­rieren, jedoch wissen, bei was ich da koope­riere. Ich wollte einfach die Gewiss­heit, dass keinerlei Schaden ange­richtet werden kann. Irgend­wann sagte sie mir, ich stelle Fragen, die sie gar nicht beant­worten kann. Es wäre aber unbe­denk­lich. Aha. Krass, sie vertraut einfach blind, ist gewillt, unge­prüft mir etwas rein­zu­spritzen, und erwartet, ich solle doch bitte auch blind vertrauen. Oder sie hat finan­zi­elle Inter­essen, die sie eiskalt über die meiner Gesund­heit stellt, was dann richtig bösartig wäre (weiß nicht, ob sie als Gehilfin oder Ärztin zuordnen konnte). Das sagte ich ihr nicht, gedacht habe ich es aber. Whatever, entnervt ging sie zum Chef­arzt und bat mich solange Platz zu nehmen. Sie nahmen dann jemand anderes dran.

Nach 20 Minuten brachte sie mir ein Stück Karton von der Verpa­ckung des Kontrast­mit­tels, was sie belie­fert bekommen, und ein Beipack­zettel, damit ich mir das durch­lesen konnte. Das hatte mich auch gewun­dert, weil das lesen der Liste der Neben­wir­kungen (unter anderem Tod) mich nicht gerade beru­higte. Die “Zuta­ten­liste” sagte mir natür­lich nichts, aber ich packte das Ding ein, um später zuhause etwaige Recher­chen anzu­stellen.

Ne ganze Stunde später war ich wieder dran und ich wurde erneut gefragt. Erneut sagte ich nein, und die Frau war sicht­lich genervt, und sehr drän­gend. Ruhig und freund­lich blieb ich bei meiner Antwort, der Chef­arzt kam kurz vorbei, musterte mich und freund­lich sagte er, wir machen es ohne. Die Frau fügte hinzu, fast unfreund­lich, “Ausnahms­weise!”.

Ich stieg dann in das Ding und prompt fing es an laut loszu­brummen und krasse Geräu­sche zu machen. Ich machte mir dann Gedanken darüber, was da für Strahlen durch meinen Körper gingen und ob das jetzt eine gute Idee war, denn ich begab mich, was das angeht, ins Unge­wisse. Nun war ich aber bereits drin und lies es über mich ergehen. Im nach­hinein denke ich, das war ganz schön dumm von mir. Bei der Spritze agierte ich mit Verstand, und war souverän, beim Rest nicht.

Wie dem auch sei, nach dem MRT wartete ich wieder bis ich aufge­rufen wurde, um das Ergebnis zu bespre­chen. Und siehe da, die Bilder waren tip top und einwand­frei. Tschön tscharf und sauber.

Dennoch sagte sie, wieder drän­gend, beim nächsten mal möge ich mir doch bitte das Kontrast­mittel spritzen lassen. Da fragt man sich, warum, wenn die Bilder doch einwand­frei waren?

Übri­gens, sie wunderte sich, warum ich über­haupt dahin geschickt wurde, da alles bestens war. Da kann man wieder nur speku­lieren, darüber, was mein Haus­arzt davon hatte. Er meinte zu mir, nach einer Blut­un­ter­su­chung, “es gibt keine alar­mie­rende Hinweise, aber zur Profi­laxe, um sicher zu gehen.” (Die Details spare ich mir) Den Haus­arzt habe ich danach ohnehin gewech­selt, insge­samt schien es mir, als wäre er nur sekundär (wenn über­haupt) an meiner Gesund­heit inter­es­siert.

Lange Rede kurzer Sinn: ich geh da nie wieder hin. 😉

Nachdem ich den Artikel hier gelesen habe, bin ich heil­froh, so souverän agiert zu haben! Und damals wusste ich nicht mal all das Bedenk­liche, was im Artikel steht. Es war einfach meine Intui­tion und mein gesunder Verstand, den ich benutzt habe ohne mich beirren zu lassen. Man muss da auch keinen Aufstand anzet­teln oder agressiv werden oder im Vertei­di­gungs­modus agieren, und auch die eigenen Beweg­gründe recht­fer­tigen, denn das eska­liert meis­tens zum eigenen Nach­teil. Einfach ruhig aber bestimmt nach­haken und nichts annehmen, von dem man nicht zu 100% weiß, dass es unbe­denk­lich ist. Will sagen, agiert BEWUSST und souverän, vertraut nicht blind!

Wir sind erwach­sene Menschen, lassen uns aber immer noch sagen, was wir wie zu tun (und zu nehmen) haben. Das muss nicht so sein. Und wie gesagt, es geht stress­frei. Was die Mitwar­teten im Warte­zimmer aufschnappten und was sie von mir dachten, war mir egal. Hoffe es ist bei allen Lesern auch so. Es geht buch­stäb­lich um das eigene Leben.

Simone Mach 21. Mai 2018 Antworten

Um welche Neben­wir­kungen handelt es sich denn gene­rell? Vielen Dank!

    Georg 21. Mai 2018 Antworten

    Die “Neben­wir­kungen” bzw. auftre­tenden Vergif­tungs­er­schei­nungen finden Sie unter dem Ober­punkt Symptome.

Anna 25. Mai 2018 Antworten

Guten Tag,

Welche Beschwerden haben Sie denn? Derzeit bekomme ich Gado­vist alle 3 Mon. i.v. verab­reicht und hatte noch nie Beschwerden. Obwohl ich noch unter 30 Jahre alt bin habe ich in meinem Leben MRT KM sicher­lich schon an die 20x bekommen. Ich verfolge aller­dings das Thema nun auch.

LG Anna

    Georg 26. Mai 2018 Antworten

    Hallo Anna,

    es ist schön zu hören, dass du bisher keine spür­baren Schäden davon­ge­tragen hast. Aller­dings sättigt sich auch bei dir Gado­li­nium im Körper auf, was ein wach­sendes Risiko mit sich bringt, letzt­end­lich doch Vergif­tungs­er­schei­nungen zu entwi­ckeln. 20 MRT-Unter­su­chungen mit Kontrast­mittel sind ganz sicher nicht gesund. Ich selbst habe fast alle Beschwerden, die auf unserer Inter­net­seite unter dem Ober­punkt Symptome aufge­listet sind.

    Gado­li­ni­um­hal­tige MRT-Kontrast­mittel (GBCAs) sind je nach Präparat immer entweder an sich sehr giftig (z.B. Gado­vist®, Dotarem®) oder setzen relativ viele Gado­li­nium-Ionen frei (z.B. Omniscan®, Magne­vist®).

    Menschen reagieren indi­vi­duell verschieden auf GBCAs:

    Bei einigen führt bereits eine Injek­tion zu anhal­tenden Beschwerden, andere “benö­tigen” dafür mehrere Gaben und manche verkraften auch wieder­holte Gaben relativ gut, wenn die Injek­tionen zeit­lich nicht zu nah bei einander liegen.

    Da vor einer GBCA-Gabe nie klar ist, ob, wann und wie jemand auf welches Präparat reagiert, ist es ein wenig wie beim “Russisch Roulette”.

    Wenn du weitere Fragen oder Inter­esse am Austausch mit Betrof­fenen hast, dann würde ich mich sehr freuen, dich in unserer Face­book-Gruppe begrüßen zu dürfen.

    Alles Gute!

Christian Lange 6. Juli 2018 Antworten

Auch bei mir wurde im Kran­ken­haus versucht, mich zu einer KM Gabe zu nötigen! Es ging um im Ultra­schall bereits zu erken­nende Nieren/ Harn­lei­ter­steine. Ich habe mehr­fach nach gehakt, warum in meinem Fall KM unbe­dingt nötig sein müssen. Keine konkrete Antwort bekommen, daher habe ich mich für ein CT ohne KM entschieden! Später auf der Station durfte ich mich bei einer Visite durch den Chef­arzt noch von Ihm anpflaumen lassen, warum ich denn KM verwei­gert hätte! Ich habe Ihn dann gefragt, ob er mir denn eine neben­wir­kungs­arme Anwen­dung garan­tieren könne. Das konnte Er natür­lich nicht! Das CT hat auch ohne KM saubere Bilder gelie­fert! KM Anwen­dung bringt offenbar gutes Geld für die Abrech­nung mit den Kran­ken­kassen. Kran­ken­häuser sind offen­sicht­lich auch nur Wirt­schafts­un­ter­nehmen, das Wohl der Pati­enten kommt erst an 2. oder 3. Stelle! Ich werde auch weiterhin jedwede KM Anwen­dung bei Mir unter­sagen, die Neben­wir­kungen sind für mich nicht zu kalku­lieren!!!

    Georg 7. Juli 2018 Antworten

    Guten Tag Herr Lange,

    bitte achten Sie darauf, die CT nicht mit der MRT zu verwech­seln, da beides voll­kommen unter­schied­liche Tech­niken sind und auch völlig andere Kontrast­mittel zum Einsatz kommen.

    Jodhal­tige CT-Kontrast­mittel können für Pati­enten gefähr­lich sein, die z.B. unter bestimmten Schild­drü­sen­er­kran­kungen oder Nieren­schwäche leiden oder orale Anti­dia­be­tika einnehmen.

    Gado­li­ni­um­hal­tige MRT-Kontrast­mittel (GBCAs) bergen gänz­lich andere Gefahren und sind sowohl unbe­re­chenbar, als auch hoch­giftig.

    Es ist deshalb drin­gend erfor­der­lich, die unter­schied­li­chen Kontrast­mittel-Typen geson­dert zu betrachten.

    Leider ist es nicht unge­wöhn­lich, dass Pati­enten nahezu genö­tigt werden, sich MRT-Kontrast­mittel verab­rei­chen zu lassen.

    Selbst dann, wenn dies nicht unbe­dingt erfor­der­lich und gene­rell absolut verant­wor­tungslos ist.

    Alles Gute!

Kiki 30. August 2018 Antworten

Kann man denn ein Brust MRT über­haupt ohne KM machen ? Die verschie­denen MRT Praxen, bei denen ich bisher die Termine machte, meinten NEIN ?!? Nun steht nochmal ein Termin an. BITTE um Hilfe bei meiner Frage :/

    Georg 18. September 2018 Antworten

    Eine pauschale Antwort auf diese Frage ist leider nicht möglich. Wenn Sie das Thema in unserer Face­book-Gruppe disku­tieren möchten, würde ich mich sehr freuen, auch Sie dort begrüßen zu dürfen.

Frank 5. September 2018 Antworten

Hallo,
bei mir besteht der Verdacht auf ein Nieren­tumor. Deshalb soll ein MRT mit Kontrast­mittel gemacht werden. Ich habe bei meinem bisher einzigen MRT 2009 (Kopfscan) hoch­all­er­gisch auf das Kontrast­mittel reagiert. Leider weiß ich nicht mehr was das für ein Kontrast­mittel war.Trotzdem würde ich natür­lich eine weitere Kontrast­mit­tel­gabe vermeiden wollen. Die ist ja bei Tumor­ver­dacht sowohl beim MRT als auch beim CT angeb­lich unum­gäng­lich. Bleibt nur der PET-CT. Zahlt aber wohl keine Kasse. Weiß jemand was das kostet, wenn man das selbst bezahlt?

    Georg 18. September 2018 Antworten

    Diese Frage müssten Sie bitte mit der die Unter­su­chung durch­füh­renden Einrich­tung klären. Alles Gute!

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