Gadolinium / Symptome

Symptome der Gadolinium-Vergiftung

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Die Vergif­tung mit Gado­li­nium führt zu viel­fäl­tigen Beschwerden, die sowohl den gesamten Körper in Mitlei­den­schaft ziehen, als auch die seeli­sche Verfas­sung der Betrof­fenen stark beein­träch­tigen.

Meist zeigen sich erste Symptome bereits inner­halb weniger Stunden bis Tage nach Verab­rei­chung eines MRT-Kontrast­mit­tels und verstärken sich für einige Wochen bis Monate nach dessen Erhalt, um dann über Jahre hinweg mit einer leichten Tendenz zur Abmil­de­rung zu chro­ni­fi­zieren.

Dennoch exis­tieren auch glaub­wür­dige Berichte über seltene Fälle, in denen die gado­li­ni­um­be­dingten Vergif­tungs­er­schei­nungen stark verzö­gert auftreten und sich erst mit einer Latenz von Monaten bis Jahren zeigen.

Viele Betrof­fene sind aufgrund der selt­samen und ihnen bisher völlig unbe­kannten gesund­heit­li­chen Beschwerden stark verun­si­chert bis extrem verängs­tigt.

Es fällt ihnen schwer, die auftre­tende Gesamt­sym­pto­matik ange­messen einzu­ordnen und Ärzten gegen­über unmiss­ver­ständ­lich zu schil­dern.

Aufgrund dieser Schwie­rig­keiten bei der Kommu­ni­ka­tion und Inter­pre­ta­tion der entstan­denen Vergif­tungs­er­schei­nungen werden die betrof­fenen Pati­enten oft nicht ernst genommen, durch­laufen eine Viel­zahl wenig ziel­füh­render, schlimms­ten­falls zusätz­lich schä­di­gender Unter­su­chungen oder werden infolge von Fehl­dia­gnosen gar falsch behan­delt.

Deshalb ist es unser Anliegen, die mit einer Gado­li­ni­um­in­to­xi­ka­tion bzw. der soge­nannten Gado­li­nium Depo­si­tion Disease (GDD) verbun­denen Symptome möglichst voll­ständig, verständ­lich und anschau­lich aufzu­listen:

  • Schmerzen: Bren­nende, stechende, drückende und krib­belnde Schmerzen am ganzen Körper, v.a. aber an Glied­maßen, Gelenken, Brust­korb, Rücken, Hüfte, Nacken und auch häufig in dem Bereich, der während der MRT-Unter­su­chung erfasst wurde, zum Beispiel dem Kopf. Meist kommt es auch zu Knochen- und Muskel­schmerzen. In vielen Fällen verstärken sich die empfun­denen Schmerzen bei Kälte und engan­lie­gender oder krat­ziger Klei­dung.
  • HNO-Symptome: Tinnitus, Schluck­be­schwerden und Sprach­pro­bleme
  • Schwel­lung: Anschwellen von Glied­maßen, Verdi­ckung von Sehnen und Band­struk­turen, teils Ödem­bil­dung
  • Absen­kung der Körper­tem­pe­ratur: Neigung zum raschen Auskühlen, teils auch Abwei­chung der Tempe­ratur einzelner Glied­maßen
  • Selt­same Miss­emp­fin­dungen: Oft mit Muskel­kon­trak­tionen einher­ge­hendes Gefühl von elek­tri­schem Strom, Vibrieren oder Zucken, das typi­scher­weise unter der Haut loka­li­siert ist, aber manchmal auch gene­ra­li­siert auftreten kann. Teil­weise fühlt es sich an, als würde etwas unter der Haut herum­krie­chen. Dies kann ein beson­ders angst­ein­flö­ßendes und zugleich schwer in Worte zu fassendes Gefühl sein, da es sich von allem unter­scheidet, das Betrof­fene zuvor erlebt haben; auch unsere ameri­ka­ni­schen Mitstreiter berichten von diesem Phänomen. Zusätz­lich kann es meist örtlich begrenzt zu Taub­heits­ge­fühlen kommen.
  • Kogni­tive Symptome: Benom­men­heit, Konzen­tra­ti­ons­schwie­rig­keiten, Gedächt­nis­de­fi­zite und rasch einset­zendes Gefühl des “Ausge­brannt­seins”
  • Muskel­be­schwerden: Lokal kleine, schnelle, Muskel­kon­trak­tionen; Kraft­min­de­rung, Muskel­ver­här­tungen, Zuckungen und Abbau von Muskel­masse
  • Sehstö­rungen: Verschwom­menes Sehen, leichte Doppel­bilder, trockene und gereizte Augen
  • Gelenk­be­schwerden: Stei­fig­keit, Schmerzen und knackende Geräu­sche beim Bewegen
  • Haut­ver­än­de­rungen: Juck­reiz, Haut­ver­di­ckungen, Gefühl von Enge, Verän­de­rung der Haut­farbe, Elas­ti­zi­täts­ver­lust, Bildung von Plaques, rote und rot-bläu­liche Flecken, Haut­aus­schlag, “Gänse­haut”, Nessel­sucht, Striemen, teil­weise Fibro­sie­rungen (=narben­ar­tige Gewebs­ver­än­de­rungen), binde­ge­we­bige Verdi­ckungen und knoten­ar­tige Verhär­tungen des Unter­haut­ge­webes — bevor­zugt an Extre­mi­täten, aber auch am Körper­stamm; Über­re­ak­tion auf Insek­ten­stiche; bei mecha­ni­scher Belas­tung Neigung zur schnellen und lang­an­hal­tenden Bildung von Abdrü­cken auf der Haut
  • Störungen des Hormon­sys­tems: Schild­drü­sen­un­ter­funk­tion, unre­gel­mä­ßige Mens­trua­tion, Libi­do­ver­lust, Erek­ti­ons­stö­rungen, vermin­derte Hormon­pro­duk­tion, Glukos­e­into­le­ranz
  • Störungen des Immun­sys­tems: Infekt­an­fäl­lig­keit, Entzün­dungs­nei­gung, Verän­de­rungen in Menge und Zusam­men­set­zung der Abwehr­zellen, geschwol­lene und fibro­sierte Lymph­knoten
  • Organ­schäden: Alle lebens­wich­tigen Organe können durch Gado­li­nium geschä­digt werden. Häufig kommt es zum Anstieg des Lebe­ren­zyms GPT/ALAT, zum Anstieg der Herz­en­zyme und zu einer Verschlech­te­rung der Nieren­funk­tion; teils wurde gar der Anstieg von Tumor­mar­kern beob­achtet.
  • Herz-/Kreis­lauf­be­schwerden: Herz­schwäche und Herz­rhyth­mus­stö­rungen, Störungen der Blut­ge­fä­ßeng­stel­lung, starke Schwan­kungen des Blut­drucks
  • Unver­träg­lich­keiten: Unwohl­sein nach Genuss stark zucker- oder fett­hal­tiger Speisen
  • Müdig­keit: erhöhtes Schlaf­be­dürfnis, Leis­tungs­min­de­rung und rasche Erschöp­fung
  • Abnahme der Tole­ranz gegen­über Hitze und Kälte
  • Verdau­ungs­pro­bleme
  • Verhär­tung von Blut­ge­fäßen
  • Haar­ver­lust
  • Metal­li­sches Geschmacks­emp­finden
  • Verän­de­rung der Tran­spi­ra­tion
  • Kalzi­fi­ka­tionen
  • Schwindel
  • Übel­keit
  • Atemnot
  • Schlaf­stö­rungen

Anzu­merken ist, dass nicht alle Betrof­fenen unter den glei­chen Beschwerden oder einer Voll­aus­prä­gung der geschil­derten Gesamt­sym­pto­matik leiden, da jeder Körper unter­schied­lich mit der Vergif­tung durch Gado­li­nium umgeht.

Dennoch exis­tiert in den Berichten aller Gado­li­ni­um­opfer trotz des Phäno­mens biolo­gi­scher Varia­bi­lität eine Viel­zahl sich über­schnei­dender gesund­heit­li­cher Beschwerden.

 

51 Kommentare

Taha Oueslati 13. März 2018 Antworten

Guten Tag, mein Name ist Herr Taha Oues­lati.

Ich habe am 16.08.2017 Gado­li­nium haltiges Kontrast­mittel bekommen und erlitt in der Radio­logie vor Ort einen Anaphy­lak­ti­schen Schock mit Quad­deln, roter Haut, Juck­reiz etc. Seitdem geht es mir über­haupt nicht gut. — Tag später hatte ich heftige Schwin­del­an­fälle und war in der Notauf­nahme. Am nächsten Tag kamen noch heftige Atemnot dazu. Ich bin Asth­ma­tiker und hatte mein Leben lang kein Problem damit, ich bin 25 Jahre alt. Seitdem habe ich folgende Beschwerden: Schwin­del­at­ta­cken, wenn die mal nicht da sind bin ich über die schwin­del­freie Zeit stark benommen, ich fühle mich in meinem Haus orien­tie­rungslos alles kommt mir fremd vor, starke Armenot die bis heute andauern, ich kann keine Treppen steigen ohne dass ich nicht nach Luft Ringen muss. Wenn ich spre­chen will muss ich längere Sätze unter­bre­chen weil die Luft nicht reicht, ich fühl mich total schwach und hilflos. Ich habe seitdem viele rote punkte auf der haut und muskel­schmerzen. Dazu kommen noch Magen­schmerzen im oberen Bereich seit 7 monaten und Übel­keit. Tinnitus und verschwom­menes Bzw. Trübes sehen hab ich auch. Ich habe so viele Beschwerden seitdem kontrast­mittel, ich kann kein normales Leben mehr führen. Meine Meister schule musste ich abbre­chen, ich war an die 10 mal in der Notauf­nahme weil ich keine Luft mehr bekommen habe. Ich bin kaputt, ich bin zu nichts mehr fähig, einkaufen oder spazieren gehen schaff ich nicht weil ich sofort keine Luft mehr kriege. Ich habe 3 Monate lang eine darm­sa­nie­rubg gemacht, mit Bentonit , zeolith, viel entgiftet, Einlauf und leber­sa­nie­rung. Seit Mitte Februar mach ich eine Chelat­the­rapie mit EDTA und DMPS. Mein Urin wurde von der ärztin zu Micro­trace geschickt, Gado­li­nium hab ich noch im Körper, wurde durch ein provo­ka­ti­ons­test ermit­telt. Kann ich das Gado­li­nium voll­ständig loswerden durch EDTA und DMPS? Ich bin verzwei­felt und weis nicht mehr weiter. Ich will meinen alten Zustand zurück.

    Georg 13. März 2018 Antworten

    Guten Tag Herr Taha Oues­lati,

    es tut mir sehr leid von Ihrer trau­rigen Geschichte zu hören. Viele Betrof­fene teilen Ihr Schicksal und ich bin zutiefst entsetzt über das Ausmaß des Gado­li­nium-Skan­dals, der nun langsam ans Licht kommt.

    Eine Gado­li­nium-Auslei­tung mit Zn- und Ca-DTPA ist nach metall­to­xi­ko­lo­gi­scher Auffas­sung deut­lich effek­tiver als eine Chelat­the­rapie mit EDTA und DMPS, doch auch mit DTPA wird eine voll­stän­dige Mobi­li­sie­rung und Ausschei­dung des Gado­li­niums leider nicht gelingen. Um diesem Ziel näher zu kommen, müssten wir möglichst bald neue Chelat­bildner wie das viel­ver­spre­chende 3,4,3-LI(1,2-HOPO) zur Verfü­gung haben.

    Auch mein Leben hat sich durch die Entste­hung der Gado­li­nium Depo­si­tion Disease (GDD) nach Gabe des MRT-Kontrast­mit­tels Gado­vist® sehr verän­dert und ich hatte häufig das Gefühl, nicht mehr viel Zeit zu haben.

    Welches Gado­li­ni­um­prä­parat haben Sie erhalten?

    Falls Sie Zugang zu Face­book haben, würde ich mich sehr freuen, Sie in unserer Gruppe “Gado­li­nium-Vergif­tung durch MRT-Kontrast­mittel” begrüßen zu dürfen. Dort finden Sie stets aktu­elle Neuig­keiten, Studien und Fakten zum Thema und können sich mit anderen Betrof­fenen austau­schen. Wir planen in Kürze einen gemein­nüt­zigen Verein zu gründen und es wäre schön, wenn auch Sie dabei aktiv mitwirken möchten.

    Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie uns jeder­zeit online oder tele­fo­nisch unter 09131/9247464 errei­chen.

    Ich wünsche Ihnen viel Kraft und alles Gute!

    Georg Wehr

      Wolfgang Stürmer 26. Mai 2018 Antworten

      Es gibt Enderosgel. Im Internet zu bestellen.
      Lg
      Wolf­gang

        Georg 12. Juli 2018 Antworten

        Ich dachte, Ente­rosgel bindet v.a. Alumi­nium

Petra Rosenkranz 29. März 2018 Antworten

Guten Tag,

seit 1991 habe ich einige der hier aufge­führten Beschwerden, die ständig wech­seln und mal stärker und mal schwä­cher ausge­prägt sind. Aber sie sind immer da und machen das Leben nicht gerade lebens­wert.
Ich war damals an Krebs erkrankt und hatte vor und nach den OP´s einige MRT´s mit Kontrast­mittel.
Ich selber habe meine Beschwerden immer auf Schä­di­gungen durch die Chemo­the­rapie mit Cisplatin und auf etliche Verwach­sungen durch die OP´s zurück­ge­führt.
In den vergan­genen 27 Jahren habe ich etliche Ärzte konsul­tiert und irgend­wann wurde Fibro­my­algie diagnos­ti­ziert, was mich auch nicht wirk­lich zufrieden gestellt hat.
Am 3.3. habe ich dann in den Nach­richten von einem Mann gehört, der die glei­chen (erheb­li­chen) Beschwerden hat, die ich auch habe und dass seine Beschwerden durch das gege­bene Kontrast­mittel beim MRT entstanden seien. So bin ich durch einige Recher­chen auf Ihre Seite gestoßen.
Nun möchte ich auch gerne unter­su­chen lassen, ob mein Körper durch Schwer­me­talle belastet ist und meine Fragen sind: werden die Kosten für die Unter­su­chung und die evtl. nötige Auslei­tung der Schwer­me­talle von der Kran­ken­kasse über­nommen? Falls nicht, was würde das ganze kosten?
Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Mit freund­li­chen Grüßen
P. Rosen­kranz

    Georg 30. März 2018 Antworten

    Guten Tag Frau Rosen­kranz,

    die Kosten für eine Schwer­me­tall-Testung werden für gewöhn­lich leider nicht von den gesetz­li­chen Kran­ken­kassen getragen. In Ausnah­me­fällen werden die Kosten der Chelat­the­rapie über­nommen. Die Preise schwanken. Am besten erkun­digen Sie sich bei den jewei­ligen Ärzten nach den Kosten.

    Falls Sie noch weitere Fragen haben, können Sie gerne online oder tele­fo­nisch Kontakt mit uns aufnehmen. Ich würde mich sehr freuen, Sie in unserer Face­book-Gruppe begrüßen zu dürfen. Dort finden Sie viele Studien sowie weitere hilf­reiche Infor­ma­tionen zum Thema und können sich mit anderen Betrof­fenen austau­schen.

    Alles Gute!

    Georg Wehr

Agnieszka Turek 8. April 2018 Antworten

Hallo, ich bin 46 Jahre alt, Polin aus Warschau. Seit 2 Jahren suche ich jemanden, der dieses Thema aufnimmt. Und jetzt, endlich habe ich gefunden! Mein Leben besteht aus 2 Teilen: vor und nach dem Gadolin­spritze.
Bei mir die ersten Erschei­nungen der Gadolin­ver­gif­tung kamen noch an demselben Tag. Sehr kurz zu sagen kamen starke Muskel­schmerzen, Ruecken­schmerzen, Herz­ryth­mus­stoerungen, Asthma, Schwitzen, bren­nende zu Anfang Haende und Fusse, dann stufen­weise ganzes Koerper, manchmal habe ich mein Leib nicht gefuehlt, Haar­ausfal, Depres­sion, starke Angs­t­an­fa­elle, die Haut verdickt und sieht anders als normale Haut.Ich war ueber­zeugt, dass ich in kurze sterben werde. Ich wusste, vom Anfang, dass Gado­linum ist dafur beant­wortet. Aber die Aerzte wollten davon nicht hoeren. Der Neuro­loge hat nach dem EMG Unter­su­chung eine Poly­neu­ro­patie von unbe­kannten Ursache fest­ge­stellt und Schluss. Ich bekam eine leichte Behin­de­rungs­tufe, aber fuhle ich mich immer mehr schwae­cher. Mir wurde Gado­vist von Bayer ange­geben. Ich hatte vorher gute Nier­en­er­geb­nisse. Also warum ? Und warum ich ? Ich wuerde nie Risiko eingehen, wenn ich vorher von solchen Neben­wir­kungen wusste. Ich meine, der Hersteller musste davon wissen und versteckt dass ganz bewusst. Am liebsten wuerde ich so eine Gado­li­ni­um­por­tion den Leuten von Bayer die dafuer verant­wort­lich sind einge­geben.
Ich habe ueberall gefragt, wo kann man dieses Gado­li­ni­um­an­la­ge­rung unter­su­chen lassen, aber bei uns niemand auch privat macht so was. Ich bin unglaub­lich dankbar, dass ich von Labor in Deutsch­land erfahren habe. Viel­leicht klappt es, dass ich es nach­weise. Moechte auch so eine Seite fuer Leute in Polen schaffen, die wird sie einleiten auf Ihre Face­book­gruppe.
Die Mehr­heit kann man auto­ma­tisch ueber­zetzen.

Herz­liche Gruesse,

Agnieszka Turek

    Georg 9. April 2018 Antworten

    Hallo Frau Turek,

    leider geht es vielen Betrof­fenen so, dass sie von ihren Ärzten nicht ernst genommen werden.

    Ich finde es sehr gut, dass Sie über­legen, eine polnisch­spra­chige Seite online zu stellen.

    Sollten Sie weitere Infor­ma­tionen oder Unter­stüt­zung benö­tigen, dann lassen Sie es mich bitte wissen.

    Nahezu niemand wird vor Verab­rei­chung von Gado­li­nium über dessen Giftig­keit aufge­klärt und wir haben es zwei­fels­ohne mit dem größten Medizin-Skandal seit Contergan zu tun.

    Ihre Symptome sind typisch und es ist sehr wahr­schein­lich, dass Sie unter einer Gado­li­nium-Vergif­tung leiden.

    Die Testung auf Gado­li­nium wird idea­ler­weise durch­ge­führt, indem zwei Stunden nach DTPA-Infu­sion ohne zwischen­zeit­li­ches Trinken und Wasser­lassen der Erst­strahl-Urin zur Unter­su­chung in ein Spezi­al­labor geschickt wird.

    Alles Gute und viel Erfolg!

    Georg Wehr

Roland Breuer 9. April 2018 Antworten

Hallo, ich habe seit Jahren eine Viel­zahl der genannten Symtome. Neuro­lo­gi­sche Unter­su­chungen führten zu keinem Ergebnis.

In den letzten 20 Jahren habe ich, teils gerade auch wegen dieser Beschwerden, annä­hernd 20 MRT-Unter­su­chungen (als absolut sicher gepriesen) bekommen.

Jetzt hat eine Blut­un­ter­su­chung ergeben, dass im Serum 0,8 vorhanden ist — der Normal­wert beträgt bis 0.2. Was sagt das nun? Mode­rate Erhö­hung? Starke Erhö­hung, weil ja auch schon ohne Provo­ka­tion? Und unklar ist auch, welche anderen Schwer­me­talle im Körper sind und welches Zusam­men­spiel mögli­cher­weise gegeben ist.

    Georg 10. April 2018 Antworten

    Guten Tag Herr Breuer,

    es tut mir sehr leid von Ihrer Leidens­ge­schichte zu hören.

    Bei wie vielen MRT-Unter­su­chungen haben Sie Kontrast­mittel erhalten?

    Sollten Sie mehr­fach Gado­li­ni­um­prä­pa­rate erhalten haben, so ist es sehr wahr­schein­lich, dass Sie unter einer Gado­li­nium-Vergif­tung leiden und Ihre Beschwerden damit in Zusam­men­hang stehen, da sich sicher eine erheb­liche Menge Gado­li­nium in Ihrem Körper abge­la­gert hat.

    Wie lange liegt Ihre letzte Verab­rei­chung von MRT-Kontrast­mittel zurück und welche Symptome haben Sie?

    Oft lagert sich das im Körper verblie­bene Gado­li­nium im Lauf mehrerer Monate in unter­schied­li­chen Geweben ab und ist dann kaum mehr im Blut und Urin nach­zu­weisen. Die Verab­rei­chung von DTPA und DMPS erhöht die renale Gado­li­nium-Ausschei­dung bei mir um mehr als das 50-fache.

    Die ermit­telten Werte lassen keine genauen Rück­schlüsse auf die Schwere der Vergif­tungs­er­schei­nungen zu. Es gibt nieren­ge­sunde Menschen, die bereits nach einma­liger Gabe gado­li­ni­um­hal­tiger MRT-Kontrast­mittel trotz relativ nied­riger Gado­li­nium-Werte Fatigue, chro­ni­sche Schmerzen und Fibro­sie­rungen entwi­ckeln. Die Spanne der Werte der mir bekannten Fälle ist extrem groß und reicht vom nied­rigen einstel­ligen Bereich bis zu mehreren Hundert. Ein erhöhter Gado­li­nium-Wert in Zusam­men­hang mit den typi­schen Symptomen ist bewei­send für eine Gado­li­nium-Vergif­tung.

    Haben Sie schon eine Auflis­tung der Ihnen verab­reichten Kontrast­mittel ange­for­dert?

    Die invol­vierten Insti­tu­tionen sind gesetz­lich verpflichtet alle anfal­lenden Daten zu spei­chern und auf Verlangen auszu­hän­digen.

    Es ist anzu­nehmen, dass Sie wie fast jeder Mensch mit mehreren Schwer­me­tallen belastet sind und es ist bekannt, dass jene sich in ihrer Schäd­lich­keit “ergänzen”.

    Im Hinblick auf die vielen Gift­be­las­tungen, die ange­sichts unserer Lebens­weise, der vielen Abgase, verseuchten Gewässer, teils unnö­tigen Medi­ka­mente und unge­sunden Lebens­mittel nahezu allge­gen­wärtig erscheinen, bin ich gegen­über ökolo­gi­schem Fort­schritt, gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Bemü­hungen und nicht zuletzt der Chelat­the­rapie aufge­schlossen und halte weit­rei­chende Verän­de­rungen für unaus­weich­lich.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen Ihre Fragen beant­worten und würde mich sehr freuen, wenn wir in Kontakt bleiben.

    Alles Gute!

    Georg Wehr

Roland Breuer 10. April 2018 Antworten

Danke Herr Wehr für Ihre aufschluss­rei­chen Äusse­rungen.

Soweit bekannt, habe ich fast immer Kontrast­mittel erhalten. Da ich normale Nieren­werte hatte/habe, galt das ja ganz normal und sicher.

Die letzte MRT-Unter­su­chung war im Februar dieses Jahres. Symptome: da kann ich mich kurz fassen. Es gibt kaum einen von Ihnen aufge­lis­teten Bereich, den ich nicht nennen könnte. Aller­dings sind die Beschwerden parallel zu den zuneh­menden MRT immer mehr geworden. Das spricht doch sehr für die KM-Wirkung.

Erst durch Ihre sehr infor­ma­tive Seite ist mir ein Licht aufge­gangen. Man sollte auch seinem Bauch­ge­fühl Bedeu­tung zumessen. Wieder­holt habe ich in den letzten Jahren geäu­ßert: ich glaube, ich bin vergiftet. Die Über­prü­fung des Wertes kam im Übrigen nicht auf Vorschlag eines Arztes, sondern von mir selbst.

Jetzt sind weitere Provo­ka­ti­ons­tests bei einem aner­kannten Toxio­logen Anfang Mai anbe­raumt. Ich kann ja berichten, wie es weiter geht. Auch als Hilfe für andere.

PS: das Kontrast­mittel kann ich teils aus den Arzt­be­richten entnehmen — leider nicht immer. Es muss ange­for­dert werden. Die juris­ti­schen Fragen stehen natür­lich auch noch im Raum. Aber im Vorder­grund steht das Ziel, das Gift aus dem Körper zu bekommen. Und vom Vorgehen dazu sind sich die Schul­me­di­ziner auch nicht einig.

    Georg 10. April 2018 Antworten

    Lieber Herr Breuer,

    es ist erschre­ckend zu hören, wie es Ihnen gesund­heit­lich geht und wie lange sie im Dunkeln tappten.

    Leider ist es nicht unge­wöhn­lich, dass man als Gado­li­ni­um­opfer nicht ernst genommen wird. Dies gilt es zu ändern und ich bin zuver­sicht­lich, dass wir gemeinsam etwas bewirken können. Wenig erstaun­lich ist, dass viele Medi­ziner keinen blassen Schimmer von Behand­lungs­mög­lich­keiten haben, da ein Groß­teil der Ärzte­schaft weiterhin bestreitet, dass gado­li­ni­um­hal­tige MRT-Kontrast­mittel hoch­giftig sind und gar behauptet, dass nach­ge­wie­sene Gado­li­nium-Abla­ge­rungen mögli­cher­weise unschäd­lich seien.

    Es ist eine Schande für das gesamte Gesund­heits­wesen, dass weiterhin täglich unzäh­lige Menschen mit Gado­li­nium vergiftet werden, obwohl man inzwi­schen sehr genau weiß, wie unver­ant­wort­lich die weitere Verab­rei­chung von Gado­li­ni­um­prä­pa­raten ist.

    Ich schäme mich als Gesund­heits- und Kran­ken­pfleger zutiefst für diese unglaub­lich skan­da­lösen Vorgänge, die Tag für Tag zahl­losen, ahnungs­losen Pati­enten ihre Gesund­heit kosten. Es ist schon unver­ständ­lich genug, dass noch kein unein­ge­schränktes Verbot der weiteren Verab­rei­chung gado­li­ni­um­hal­tiger MRT-Kontrast­mittel ausge­spro­chen wurde, doch dass die Geschä­digten verleugnet und ohne jegliche Unter­stüt­zung ihrem Schicksal über­lassen werden, das ist purer Wahn­sinn und zugleich ein Armuts­zeugnis für unsere Gesell­schaft.

    Wichtig ist jetzt, dass die Bevöl­ke­rung aufge­klärt wird, Betrof­fene entschä­digt und unter­stützt werden und die Politik konse­quent einschreitet, um weiteren Schaden an Leib und Leben der Bürger abzu­wenden. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam etwas bewegen können und plane die Grün­dung eines gemein­nüt­zigen Vereins. Ich würde mich sehr freuen, wenn auch Sie dabei wären und wir so unserer Sache mehr Gewicht verleihen können.

    Bitte infor­mieren Sie uns über den weiteren Verlauf Ihrer “Odyssee”.

    Vielen Dank für Ihre Mitar­beit und alles Gute!

    Georg Wehr

Roland Breuer 11. April 2018 Antworten

Danke Herr Wehr.

Ja, das ganze ist mehr als ein Skandal. Aber es passt in unser heutiges Gesund­heits­system. Obwohl schon seit Jahren die Gefähr­lich­keit ganz offen­sicht­lich bekannt war, treten keine Aufsichts­be­hörden ein (die Lobby­ar­beit der Phar­ma­zeuten spielt da eine große Rolle) und die Radio­logen machen unbe­denk­lich munter weiter. Dabei geht es nicht um die segens­rei­chen Bild­ge­bungen bei Krank­heiten durch MRT. Es geht einzig um den kriti­schen Einsatz der hoch­gif­tigen Kontrast­mittel. Man hat den Eindruck, das Leben und die Gesund­heit von Arten in der Natur heute eher höheren Schutz geniessen. Wobei dieser Arten­schutz selbst­ver­ständ­lich richtig ist.

Um anderen Menschen zu helfen, nicht in die gleiche Falle zu geraten, arbeite ich gerne mit. Pati­en­ten­si­cher­heit auf der einen Seite und eine Bestra­fung für das leicht­sin­nige Vorgehen auf der anderen Seite sind Ziele, für die sich gemein­same Arbeit lohnt. Und nur durch eine starke Inter­es­sen­ver­tre­tung lässt sich über­haupt annä­hernd etwas errei­chen. Die Gegner sind über­mächtig. Das gesamte Gesund­heits­system gehörte rigoros auf den Prüf­stand.

Ich berichte im Inter­esse der Mitmen­schen weiter über meine Behand­lungen und Erfah­rungen.

Alles Gute!

    Oueslati 3. Mai 2018 Antworten

    Hallo Herr Roland breuer,

    wie geht es ihnen mitt­ler­weile?

    Ich hatte nun meine 11 Chelat­the­rapie. Ich merke defi­nitiv eine besse­rung nur leider habe ich seit ca. 2 Wochen wieder ein Tief und die Symptome kommen wieder und mit jedem Tag werden sie stärker. Leider hab ich die nächste Infu­sion erst wieder in zwei Wochen da meine Ärztin nicht da ist.

    Kann mir jemand sagen was die Werte auf dem Provo­ka­ti­ons­test bedeuten? Ich hab 0,483 mcg/g Krea­tinin laut Labor. Das sagt ja nichts über die Vergif­tung aus oder? Meine Ärztin wollte nach der 10 Therapie sitzung wiedee ein Test machen lassen aber dass hab ich erstmal abge­lehnt. Ich merke ja die Neben­wir­kungen noch also hab ich vorge­schlagen nach dem 15 mal den Test zu machen. Mal sehen was dann dabei raus kommt.

      Georg 3. Mai 2018 Antworten

      Hallo Taha!

      Die Werte sind nicht wirk­lich aussa­ge­kräftig. Es lässt sich letzt­end­lich nur beweisen, dass sich Gado­li­nium abge­la­gert hat.

      Rück­schlüsse auf die jewei­lige Ausprä­gung der GDD lassen sich nicht von den Werten ableiten.

      Weiterhin alles Gute!

      Georg Wehr

Rita Downey 22. April 2018 Antworten

Guten Tag Herr Wehr,

Bin dankbar fuer die Aufnahme in die Gruppe. Seit kurzem bin ich Mitglied der US MRI Gado­li­nium Toxi­city Gruppe und habe dadurch das deut­sche Gado­li­nium-Vergif­tungs Netz­werk gefunden. Ich bin eine Deut­sche und lebe seit mehreren Jahren in Bris­bane, Austra­lien. Ich hatte eine MRT mit Kontrast­mittlel am 15.3.18 hier im Kran­ken­haus.

Gleich am naechsten Tag fuehlte ich mich nicht wohl; hatte drei Tage danach Durch­fall, und alles andere fing an, so wie Uebel­keit, Schwindel, Kopf­schmerzen, Hitze und Schwitzen beson­ders des nachts, Schlaf­stoerungen, Lethargie, Benom­men­heit, Glukos­e­into­le­ranz (Gefuehl), Herz­rasen, machmal mit Rhyt­mus­stoerungen, aller­gi­sche Reak­tion, komi­scher Ohren­druck und gene­relles Schlecht­fuehlen.

Diese Symptome sind immer noch anwe­send, ueber einen Monat nach der MRT; manchmal schlimmer, manchmal etwas leichter in verschie­denen Kombi­na­tionen.

Ich weiss nicht, welches Gado­li­nium, ob linear oder makro­zy­klisch benutzt worden ist. Ich musste vorher ein Formular ueber dies und das ausfu­ellen und mit der Kran­ken­schwester bespro­chen. Ich habe speziell ueber meine Aller­gien und Lebens­mittlein­to­le­ranzen gespro­chen, und sie hat mich ange­ru­ef­felt, dass ich 2 Namen von Anti­bio­tika nicht wusste, wo ich eine Allergie vor vielen Jahren mit hatte.

Jetzt habe ich in den Kontra­in­di­ka­tionen von Gado­li­ni­um­pro­dukten gelesen, die hier benutzt werden, dass sie nicht nur fuer Pati­enten mit Nieren­pro­blem benutzt werden sollen, sondern auch fuer Pati­enten mit Aller­gien. Keine Aufmerk­sam­keit wurde darauf gegeben.

Den Tag nach der MRT hatte ich einen Arzt­termin fuer etwas Anderes und teilte meiner Aerztin mit, dass ich mich nicht gut fuehlte. Sie sagte, es koennte vorkommen, dass man sich danach fuer einige Tage wie herum­ge­stossen fuehlt. Nach ca. 2 Wochen bin ich wieder hinge­gangen und habe ueber meine Symptome mitge­teilt. Sie erkla­erte mir dann, dass Gado­li­nium als Kontrast­mittel benutzt wird. Danach habe ich Gado­li­nium uebers Internet unter­sucht und dann ploe­tz­lich purzelte soviel Nega­tives heraus, soviele Leute mit Problemen.

Danach hatte ich noch 2 Besuche beim Arzt, weil meine Symptome immer noch da waren und nicht besser geworden sind. Meine Aerztin weiss ueber meine aller­gi­sche Reak­tionen mit Medi­ka­menten und andere Into­le­ranz, und nun wurde mir gesagt, dass ich wohl am Angst­syn­drom und Mange­ler­na­eh­rung leide (habe seit einem Jahr eine Bauch­spei­chel­dru­e­sen­in­suf­fi­zienz, die ich selbst bisher gut gema­nagt habe und sogar Gewicht zuge­nommen habe). Warum nun einen Tag nach der MRT sich alles umge­dreht hat und ich nun von einem Angst­syn­drom und Mange­ler­na­eh­rung zu schaffen habe, macht keinen Sinn. Und ausserdem soll ich nun mit einem anderen Arzt daru­eber spre­chen. Abge­wiesen, und fuehle mich allein mit diesen Symptomen.

Ich nehme schon eine ganze Menge, die auf the Liste erwa­ehnten Nahrungs­er­ga­en­zungs­mittel. Auch werde ich Epsom­salz­ba­eder versu­chen.

Hier in Austra­lien kann ich keine Hilfs­gruppe finden. Viiel­leicht bin ich die einzige hier, die Probleme hat, wer weiss. Kann sein, dass andere abge­wiesen worden sind als Hypo­chonder oder bekamen eine falsche Diagnose.

Was der naechste Schritt sein wird, weiss ich nicht. Doch bin ich froh, dass ich diese umfang­reiche und ausfuehr­liche Webseite gefunden habe. Es gibt mir Mut. Entschul­di­gung fuer mein nicht mehr so flues­siges Deutsch.

    Georg 23. April 2018 Antworten

    Liebe Frau Downey,

    vielen Dank für Ihre freund­li­chen Worte!

    Es tut mir sehr leid zu hören, dass vermut­lich auch Sie von einer Gado­li­nium-Vergif­tung betroffen sind.

    Es ist in Anbe­tracht Ihrer Symptome sehr wahr­schein­lich, dass Sie unter der soge­nannten Gado­li­nium Depo­si­tion Disease (GDD) leiden.

    Sie sollten sich drin­gend einen Arzt suchen, der Chelat-Therapie anbietet.

    Ich habe leider keine genauere Kenntnis von der medi­zi­ni­schen Versor­gungs­si­tua­tion in Austra­lien, aber es wird sich dort ziem­lich wahr­schein­lich ein Umwelt­me­di­ziner finden lassen, der bereit ist, DTPA anzu­wenden.

    Im Grunde ist auch die Verab­rei­chung durch einen Haus­arzt kein Problem, da DTPA in der Regel gut vertragen wird.

    Falls Sie weitere Infor­ma­tionen benö­tigen, stehe ich Ihnen jeder­zeit zur Verfü­gung.

    Alles Gute!

    Georg Wehr

Rita Downey 23. April 2018 Antworten

Lieber Herr Wehr,

Vielen, vielen Dank fuer Ihre Antwort. Ich werde auf die Suche gehen. Ich fuehle mich staerker mit er Infor­ma­tion, die auf Ihrer Webseite zur Verfue­gung steht. Auch wuen­sche ich Ihnen und alle anderen, die an den Gado­li­ni­um­folgen zu leiden haben, eine gute Besse­rung.

Elisabeth A. 27. April 2018 Antworten

Guten Abend,

ich bin vor 3 Monaten quasi als Pfle­ge­fall aus einer Klinik entlassen worden, es gibt kaum ein Symptom in der obigen Liste, welches ich nicht habe. Wie alles anfing:

Anfang Dezember wurde ich mit Verdacht auf Throm­bose in eine Klinik einge­wiesen, ich gab dort an, keine KM zu vertragen, kein Jod wegen Hash­i­moto, kein Gado­li­nium wegen diverser Metall­all­er­gien, und jahre­langer Schmerzen im ganzen Körper nach einer Verab­rei­chung von Gado­li­nium vor 12 Jahren. Ich bekam damals viele Jahre Morphin, bis die Beschwerden endlich wieder vergingen, und ich Morphin absetzen konnte.

Statt einer Throm­bose diagnos­ti­zierte man in der Klinik ein Kompart­ment-Syndrom, ich wurde operiert, erholte mich relativ schnell, und sollte bereits bald entlassen werden. Man wollte nur noch ein MRT der Beine machen, wobei man mir unbe­merkt Gado­vist verab­reichte. Dies habe ich erst kürz­lich beim Betrachten der Röntgen-CD gesehen, niemand hatte es mir gesagt!!

Von Entlas­sung war nun keine Rede mehr, statt­dessen verlegte man mich auf die Inten­siv­sta­tion. Uner­klär­li­cher­weise wie man mir sagte, geriet ich in einen lebens­be­droh­li­chen Zustand, Ödeme, Atemnot, Entzün­dungen im ganzen Körper.…Da ich eine seltene Auto­im­mun­erkran­kung (zu der Zeit in Voll­re­mis­sion) habe, bat ich um Verle­gung in eine Klinik, die auf die Myas­thenia Gravis spezia­li­siert ist. Man stimmte zu, da man völlig über­for­dert war, die Krank­heit bringt mit sich, dass man unzäh­lige (auch harm­lose) Medi­ka­mente nicht verträgt.

Leider schoss man auch bei den Spezia­listen meine Angabe, keine KM zu vertragen in den Wind. Viel­leicht glaubte man, dass das in der anderen Klinik auch gut gegangen sei? Ich verbrachte 4 weitere Wochen auf der Inten­siv­sta­tion, bekam durch­gängig eine Viel­zahl an Medi­ka­menten, und wurde exzessiv unter­sucht, weil man diverse schlimme Verdachts­dia­gnosen hatte.

Etliche Male verab­reichte man mir Dotarem, sowie auch jodhal­tige KM, wiederum insge­heim 2x unter Voll­nar­kose bzw im künst­li­chen Koma, aber auch mal zwischen­durch, ohne dass ich es bemerkte. Ich erfuhr davon nichts, außer bei der letzten Dosis Dotarem, wo man mir versi­cherte, dass mir das nicht schaden würde, da ich eine Präme­di­ka­tion bekäme. Da war ich bereits so schwach, dass ich nicht mehr wider­spre­chen konnte.

Ich habe nun seit kurzem 4 CDs mit zahl­rei­chen Rönt­gen­auf­nahmen, CTs, MRTs, ERCP etc., prak­tisch vom ganzen Körper, und fast überall erscheint das Wort “Kontrast­mittel”. Als Indi­ka­tion für all diese Unter­su­chungen gab man an, dass man auf der Suche nach einem rätsel­haften Entzün­dungs­herd irgendwo im Körper war, V.a. Sarkoi­dose, diverse Tumore, Lupus, TBC, akute Pankre­titis, oder Pankre­as­krebs, Gehirn­ent­zün­dung.…

Letzt­end­lich hat man außer einer im KH erwor­benen Lungen­ent­zün­dung nichts gefunden, und die behan­delte man ja ganz nebenbei mit zwei hoch­do­sierten Anti­bio­tika per Infu­sion die ganzen 6 Wochen über. 10 Tage nach der letzten Dota­rem­gabe konnte ich entlassen werden. Ich habe einen Pfle­ge­grad bean­tragt, die REHA konnte ich aus gesund­heit­li­chen Gründen nicht wahr­nehmen, versuche so irgendwie wieder auf die Beine zu kommen.

Seit 2 Monaten versuche ich nun mit Hilfe der Pati­en­ten­für­spre­cherin an meine Kran­ken­akte zu kommen, ich nehme an, die CDs bekam ich nur aus Versehen, weil meine Ärztin die direkt in der Radio­logie ange­for­dert hatte. Sie rät zu einer Klage, aber ich weiß nicht, wie ich das durch­stehen soll, mal abge­sehen vom finan­zi­ellen Aspekt.

Falls hier jemand eine Idee hat, wie ich weiter vorgehen könnte, würde mich das sehr freuen. Bin leider gerade kaum belastbar, da schlaflos, trau­ma­ti­siert, körper­lich wie psychisch sehr ange­schlagen…, meine Haare sind auch fast komplett ausge­fallen, weiß jemand, ob die wieder nach­wachsen können? Falls nicht, müßte ich da bald eine Lösung suchen.…

Viele Grüße
Elisa­beth A.

    Georg 28. April 2018 Antworten

    Liebe Elisa­beth A.,

    es tut mir sehr leid zu hören, wie sehr Gado­li­nium Ihnen zuge­setzt hat.

    Sie sollten drin­gend Peter Jenn­rich in Würz­burg und Dr. Ionescu in der Spezi­al­klinik Neukir­chen kontak­tieren. Sie können Ihnen vermut­lich helfen.

    Der gesuchte Entzün­dungs­herd ist bei einer Gado­li­nium-Vergif­tung überall im Körper. Deshalb kann man ihn nicht lokal eingrenzen.

    Ihr Fall ist wirk­lich skan­dalös und auch wenn Sie sich momentan nicht stark genug fühlen, ist es sehr wichtig einen Fach­an­walt für Medi­zin­recht zu konsul­tieren, da man sich nur noch schwä­cher vorkommt, wenn man nicht gegen diese Verbre­chen vorgeht.

    Falls Sie weitere Fragen haben oder den Austausch mit anderen Betrof­fenen suchen, wäre es toll, wenn Sie sich in unserer Face­book-Gruppe melden.

    Ich wünsche Ihnen viel Kraft und alles Gute!

    Georg Wehr

Roland Breuer 17. Mai 2018 Antworten

Hallo,

ich wollte ja über meine “Oydissee” weiter berichten. Der jetzige Stand erlaubt mir neue Aussagen durch gesi­cherte Erkennt­nissen.

Nachdem ich bereits im Blut (März 2018) vier­fach erhöhte Werte hatte (wobei sich das Gift nach einer gewissen Zeit sich vom Blut voll­ends in den gesamten Körper abla­gert), hat jetzt ein Provo­ka­ti­ons­test diese Abla­ge­rungen eindeutig bewiesen. Nach DMPS (250mg) und Na CaEDTA iv 1,9g wude ein Mess­wert von 25,173 ermit­telt. Bezogen auf den Norm­wert von <0,230 ist das eine Erhö­hung um das 110fache.

Das ist Fakt und beweist gleich­zeitig, dass das Gado­li­nium den Chealt­bildner (“Klam­mer­affen”) verlassen hat, ganz entgegen der Theorie der Phar­ma­riesen (haupt­säch­lich Bayer und Sche­ring). Es ist erwiesen, dass diese enorme Konzen­tra­tion nur von den MRT’s kommen kann. Es gibt keine andere Quelle der Aufnahme. Frag­lich ist, ob das letzte MRT im Februar Auslöser der größeren Beschwerden war (obwohl das angeb­lich als sicher einge­stufte Mittel einge­setzt wurde) oder ein “Aufschaukeln/Vermengen” mit den früheren unter­schied­li­chen schon im Körper gebun­denen Kontrast­mi­teln statt­ge­funden hat.

Das alles beweist im Ergebnis, dass ich an einer Gado­li­nium Depo­si­tion Disease (GDD) erkrankt bin und die Beweis­lage erdrü­ckend dafür ist, dass zumin­dest viele meiner jahre­langen Symptome darauf zurück­zu­führen sind, was ja die Pharmazie/Schulmedizin immer noch bezwei­felt (was sollen sie auch recht­lich anders tun?). Hinweis: zu keiner Zeit der MRT’s waren meine Nieren­werte (Krea­tinin, Harn­stoff) außer der Norm.

Den Provak­ti­ons­test habe ich mit einigen Neben­wir­kungen (nachts Schüt­tel­frost, erhöhte Tempe­ratur) über­standen. Jetzt sollen nach der Befund­be­spre­chung zunächst 8 Auslei­tungen erfolgen, um dann zu über­prüfen, ob und in welchem Umfang das Gift den Körper wieder verlassen hat. Ich bin sehr gespannt, beson­ders darauf, wie sich das auf meine Beschwerden auswirkt. Auf jeden Fall muss das Zeug raus aus meinem Körper.

Zwei Fragen in diesem Zusam­men­hang:
1. Es sollen ja Auslei­tungs­me­di­ka­mente speziell für Gado­li­nium in der Pipe­line sein. Gibt es da Neues? Es mutet aber gera­dezu als Witz an: erst wird Mann/Frau vergiftet und kräftig damit Geld verdient und dann wollen die glei­chen Verur­sa­cher noch abkas­sieren beim Entgiften, mögli­cher­weise mit einem patent­ge­schützten neuen, super­teueren Medi­kamt? Es ist ein Skandal.
2. Leider gibt es ja keine Sammel­klage wie in USA. Gibt es schon Fach­an­wälte für Medi­zn­recht, die sich damit beschäf­tigen und sich mögli­cher­weise spezia­li­sieren mit der Proble­matik? Ich könnte mir das gut vorstellen. Es bahnt sich offen­sicht­lich ein riesige Welle von Geschä­digten an. Aller­dings will ich auch nicht zuviel Hoff­nung erwe­cken. Es wird ein langer, stei­niger Weg gegen die Phar­ma­mafia sein.

Ich berichte weiter und hoffe, dadurch einigen Geschä­digten helfen zu können. Vorweg: sollten Sie MRT’s mit Kontrast­mittel bekommen und danach die auf dieser Seite gut beschrieben diffusen Probleme haben (für die es keine anderen körper­li­chen Ursa­chen gibt), scheuen Sie sich nicht, einen Toxi­ko­logen zu suchen, um einen Provo­ka­ti­ons­test zu machen. Dann zeichnet sich zumin­dest eine erste Abschät­zung ein.

Jennifer 23. Mai 2018 Antworten

Hallo Georg,

ich bin bereits Mitglied in deiner Face­book Gruppe und versuche aktuell heraus­zu­finden, ob ich auch unter einer Gado­li­ni­um­ver­gif­tung leide. Mich hätte inter­es­siert was genau mit dem Symptom “rote Flecken” gemeint ist? Handelt es sich dabei tatsäch­lich um Flecken oder eher um Punkte (Einblu­tungen / Blut­schwämm­chen)?

Vielen lieben Dank schon mal für deine Antwort.

Gruß, Jenny

    Georg 23. Mai 2018 Antworten

    Hallo Jenny,

    die meisten GDD-Pati­enten leiden unter viel­fäl­tigen Haut­ver­än­de­rungen. Dazu gehören u.a. einfach ausge­drückt auch rote Flecken, Punkte und unty­pi­sche “Pickel” oder kleine Beulen. Diese kleinen, roten Beulen werden auch als Gado­li­nium-asso­zierte Plaques (GAPs) bezeichnet und können an verschie­denen Körper­stellen in unter­schied­li­cher Inten­sität auftreten. Doch auch kleine Einblu­tungen (Pete­chien) kommen häufig vor. Falls du weitere Fragen zu GDD-typi­schen Haut­ver­än­de­rungen hast, kannst du diese auch gerne in unserer Face­book-Gruppe einbringen.

    Alles Gute!

Roland Breuer 23. Mai 2018 Antworten

Hallo, gibt es zu meinen Fragen Antworten?

    Georg 23. Mai 2018 Antworten

    Hallo Herr Breuer,

    zu Frage 1: Ja, es befindet sich ein neuar­tiger Chelat­bildner namens 3,4,3-LI(1,2-HOPO) in der Pipe­line. Er ist DTPA deut­lich über­legen. Trotzdem ist und bleibt die Chelat­the­rapie mit DTPA die momentan empfeh­lens­wer­teste Art der Behand­lung.

    Zu Frage 2: Bisher gibt es in Deutsch­land keine spezia­li­sierten Anwälte für Gado­li­ni­um­opfer. Einige wenige Juristen beginnen sich jedoch inzwi­schen mit der Thematik zu befassen, wie mir eine Leidens­ge­nossin in unserer Face­book-Gruppe mitteilte.

    Ich gehe davon aus, dass es zahl­lose Betrof­fene gibt, die auch recht­lich vertreten werden müssen. Daher wird sich die Situa­tion des Mangels an geeig­neten Anwälten mittel­fristig sicher­lich bessern.

    Falls Sie weitere Fragen haben, würde ich mich sehr freuen, auch Sie in unserer Face­book-Gruppe begrüßen zu dürfen.

    Alles Gute!

Turel 25. Mai 2018 Antworten

Hallo,

ich hatte vergan­genen Dienstag meine 13te Therapie und wollt auch mal Berichten. Insge­samt merk ich schon eine Besse­rung wobei dass im Allge­meinen immer schwer zu sagen ist, da die Symptome in unter­schied­li­chen stärken kommen, dann für ca. Einen bis ein anhalb Monate bleiben um dann wieder langsam abzu­klingen. Die ersten 6 Thera­pien hab ich EDTA und DMPS bekommen. Mitt­ler­weile bekomm ich Zn DMPTA und DMPS und anschlie­ßend eine Aufbau­in­fu­sion mit Vitaminen nach der Therapie. Wie gesagt, ich kann auf jeden­fall sagen, dass die Therapie was bringt aller­dings hab ich im Moment wieder ein Tief mit Herz­ste­chen, druck auf der Brust, natür­lich Kurz­at­mig­keit und Schwindel bzw. Benom­men­heits­zu­stände u.s.w.….

Die Meis­ter­schule kann ich immer noch nicht besu­chen. Ich hatte im ersten Provo­ka­ti­ons­test einen Wert von 0,483 mcg/g Krea­tinin, nach der 14ten Infu­sion machen wir nochmal so einen Test dann berichte ich hier.

Alles gute an allen und gute Besse­rung.

Roland Breuer 26. Mai 2018 Antworten

Danke Herr Wehr. Es ist unglaub­lich. Welt­weit gibt es Millionen von Geschä­digten. Nur gemeinsam orga­ni­siert können wir die Kraft und Macht aufbringen, in all den drin­genden Fragen voran­zu­kommen.

Wir haben es hier mit einer Symbiose zwischen Ärzten und Pharma-Mafia zu tun.

Es muss einmal gesagt werden: ohne ihre maßgeb­liche Infor­na­ti­ons­ar­beit stünden wir noch bei Null. Ich bspw schlage mich seit Jahr­zehnten mit Beschwerden herum, die dann nach Meinung der ‘Experten’ durch weitere MRT’s abge­klärt wurden — mit dem Ergebnis einer größeren Vergif­tung und inzwi­schen gravie­renden Symptonen.

Da bereits seit dem letzten Jahr­hun­dert den Aufsichts­be­hörden die Gefahr bekannt war, prüfe ich eine Straf­an­zeige zunächst gegen diese wegen fahr­läs­siger Körper­ver­let­zung.

Nur als ein kleiner Teil zu der Ziel­set­zung, dieses Thema zu einem ‘sozialen Brenn­punkt’ zu machen, erwäge ich einen Brief an GM Span. Er soll seiner Sonder­be­hörde ‘Beine’ machen und die Verant­wort­li­chen ob der Untä­tig­keit zum Teufel jagen.

Paul Breuer 1. Juni 2018 Antworten

Ich frage wegen der Straf­an­zeigen und des Vorge­hens gegen die Politik und der ihnen unter­stellen Aufsichts­be­hörden für Pharma: ist schon in dieser Rich­tung was unter­nommen worden bzw. geplant?

Ich wieder­hole: ohne eine schlag­kräf­tige Orga­ni­sa­tion der Geschä­digten werden Einzel­ak­tionen im Sande verlaufen. Wir haben es hier mit mäch­tigsten Feinden zu tun. Der größte Wieder­hall in der Öffent­lich­keit wären aber vermut­lich Straf­an­zeigen wegen fahr­läs­siger Körper­ver­let­zung gegen Phar­ma­mafia und Aufsichts­be­hörden.

    Georg 1. Juni 2018 Antworten

    Sehr inter­es­sante Idee, Herr Breuer.

    Wir beab­sich­tigen bald einen Verein zu gründen, um gemeinsam und koor­di­niert vorgehen zu können.

    Ich würde mich freuen, wenn auch Sie dabei wären. Es werden bald weitere Infor­ma­tionen dazu folgen.

    Bis dahin sind auch Sie herz­lich in unserer Face­book-Gruppe will­kommen.

    Auch falls Sie sonst kein Freund von Face­book sind, lohnt es sich ganz sicher, in unserer Gruppe vorbei­zu­schauen.

    Dort können Sie Ihre Ideen einbringen und sich mit einer Viel­zahl Betrof­fener austau­schen.

    Vielen Dank für Ihr Enga­ge­ment!

Paul Breuer 2. Juni 2018 Antworten

Danke Herr Wehr. Ich bin dabei, wenn wir mit einem Verein (Schutz­ge­mein­schaft) demnächst gut orga­ni­siert entschlossen vorgehen.

Ich sehe bei dem gesi­cherten Nach­weis vieler Geschä­digter in einem ersten Schritt die größte Schwach­stelle bei der (versa­genden) Pharma-Aufsichts­be­hörde, die der Politik unter­stellt und damit auch publi­kums­wirksam ange­griffen werden kann. Aber das bedarf einer klaren Stra­tegie mit exzel­lenter juris­ti­scher Beglei­tung. Es wird kein ‘Zucker­schle­cken’.

Sorry: aus verschie­densten Gründen (auch wegen der Ziel­set­zungen gegen­über den Mafiosis) bin ich hier anonym unter­wegs.

Auf Face­book hole ich mir bereits wich­tige Infos und betei­lige mich. Das Netz­werk ist überaus wert­voll.

Christine 5. Juni 2018 Antworten

Hallo! Ich habe ca 25 MRTs mit fast immer Kontrast­mittel erhalten. Ich habe alle Symptome, die aufge­listet sind. Im Schwer­me­tall Urin Test wurde der Wert um 25,xxx gefunden, neben anderen Schwer­me­tallen (Zinn, Blei, Alumi­nium und Cadmium). Ich hatte 4 EDTA Infu­sionen mit DMPS Kapseln, aber nicht vertragen (bekam Tic Störung). Nun ist für mich inter­es­sant zu wissen, ob es noch einen Zusam­men­hang zu den Entgif­tungs­stö­rungen HPU/KPU / COMT/P450 (Poly­mor­hismen) gibt.

Lg Chris­tine

    Georg 5. Juni 2018 Antworten

    Hallo Chris­tine!

    Die wenigsten von uns haben sich auf spezi­elle Entgif­tungs­stö­rungen testen lassen, auch wenn diese Über­le­gungen natür­lich auch inter­es­sant sind.

    Primär steht für die meisten erstmal eine gute Diagnostik und effek­tive Behand­lung im Mittel­punkt, dennoch ist es aus wissen­schaft­li­cher Sicht sehr reiz­voll, Risi­ko­fak­toren zu iden­ti­fi­zieren, die eine rasche Entste­hung der GDD wahr­schein­li­cher machen.

    Meine These ist, dass v.a. die Beschaf­fen­heit der Gd-Chelat­kom­plexe an sich, vorlie­gende Entzün­dungen und immu­no­lo­gi­sche Reak­tionen eine zentrale Rolle spielen.

    Wie ich schon sehr oft betont habe, sollte man zur Gd-Auslei­tung bevor­zugt DTPA verwenden.

    Die Verwen­dung unge­eig­neter Chelat­bildner kann zu weiteren Schäden führen.

    Ich würde mich sehr freuen, auch Dich in unserer Face­book-Gruppe begrüßen zu dürfen und wünsche Dir alles Gute!

    Turel 7. Juni 2018 Antworten

    Hallo Chris­tine,

    sie haben ganz schön viel Gado­li­nium im Körper, spüren sie denn keine Neben­wir­kungen und wenn doch wie sehen diese aus?

    LG

Tobias 7. Juni 2018 Antworten

Guten Tag,
ich suche Rat und habe dieses Forum hier gefunden. Bei mir steht in 11 Tagen eine MRT Unter­su­chung des Herzens an, welches eigent­lich nicht ohne KM-Gabe durch­ge­führt wird, da man u.a. ja die unter­schied­li­chen Zell­typen im Muskel diffe­ren­zieren möchte. Die Unter­su­chung könnte wohl wichtig sein, da ich verschie­dene Herz­sym­ptome und eine trau­rige fami­liäre Vorge­schichte habe und die Stan­dard­un­ter­su­chungen bisher ohne Befund waren. Ich bin immer sensibel was medi­zi­ni­sche Themen angeht und habe mich deshalb vorab infor­miert.

Was mir Sorgen macht ist, dass ich seitdem ich ein Baby war auf alles Mögliche empfind­lich reagiert habe (Aller­gien, auch gegen Metalle wie u.a. Nickel, Alumi­nium und Kupfer, und Asthma). Mithilfe von Laser­aku­punktur und die Unter­stüt­zung meiner Mutter konnte ich diese größ­ten­teils hinter mir lassen und ein ganz “normales” Leben führen.

Jetzt stehe ich vor einer beschis­senen Risiko-Nutzen Abwä­gung und hasse die Kommerz­ge­sell­schaft für die ganzen Verfäl­schungen, insbe­son­dere in der Phar­ma­in­dus­trie.

Ich wäre dankbar für Ratschläge, was ich Best­mög­li­ches vor bzw. direkt nach der Unter­su­chung tun könnte, um eine Vergif­tung möglichst zu vermeiden bzw. so gering wie möglich zu halten, sodass der evtl Nutzen über­wiegen könnte.

Danke und euch alles Gute! Tobi

    Georg 7. Juni 2018 Antworten

    Guten Tag lieber Tobias,

    ich muss dir leider sagen, dass gerade auch Aller­giker ein beson­ders hohes Risiko haben, GDD zu entwi­ckeln.

    Dafür reicht in vielen Fällen eine einzige Injek­tion aus.

    Du könn­test versu­chen, vor und nach der Unter­su­chung extrem viel zu trinken und Anti­hist­ami­nika und Korti­koide einzu­nehmen, aber auch das schützt im Einzel­fall nicht wirk­lich.

    Die anschlie­ßende Dialyse mit Filte­rung durch 1,2-HOPO-SAMMS wäre eine Option, mit der man die Gado­li­nium- und GBCA-Belas­tung weitest­ge­hend elimi­nieren könnte, doch leider kommt dieses Verfahren (noch) nicht zum Einsatz.

    Ich rate dir, andere Wege zu suchen, die eben­falls zu einer weiteren Diagnostik deines Herzens beitragen können.

    Viele Menschen entwi­ckeln auch erst durch Gado­li­nium Herz­rhyth­mus­stö­rungen und starke Blut­druck­schwan­kungen, was in deinem Fall sicher nicht unge­fähr­lich wäre.

    Du kannst dich auch gerne in unserer Face­book-Gruppe mit vielen Betrof­fenen austau­schen, denn diese Seite hier dient primär der Infor­ma­tion und ist eigent­lich kein Forum.

    Ich würde mich sehr freuen, auch dich in unserer Gruppe begrüßen zu dürfen.

    Alles Gute!

Ansgar 15. Juni 2018 Antworten

Guten Tag!

Ich bin froh auf diese Seite gestoßen zu sein und schon jetzt äußerst dankbar für Ihr damit in Verbin­dung stehendes Enga­ge­ment.
Ich habe in den Jahren 2013 und 2015 Schädel-MRTs, jeweils mit Kontrast­mit­tel­gabe bekommen, da die behan­delnden Ärzte aufgrund von damals bestehenden Kopf­schmerzen und Sensi­bi­li­täts­stö­rungen immer einen verdacht auf einen Hirn­tumor oder eine MS äußerten (jedoch wurde im Anschluss bei Auswer­tung der Aufnahmen nie eine derar­tige patho­lo­gi­sche Erkran­kung fest­ge­stellt). Insbe­son­dere seit dem letzten MRT aus dem Jahre 2015 habe ich extreme, sich weiterhin verschlech­ternde Symptome die ich bis dato nie genau einzu­ordnen wusste — dazu zählen Benom­men­heits-Schwindel, Sehstö­rungen (flim­mern, Licht­emp­find­lich­keit), Koor­di­na­ti­ons­pro­bleme, Abgeschlagenheit/Müdigkeit und sämt­liche weitere kogni­tive Einschrän­kungen (u.a. Sprach­stö­rungen u. Gedächt­nis­pro­bleme).
Da diesen Symptomen bis heute nie eine Ursache zuge­ordnet werden konnte stand nun nochmal ein weiteres Schädel-MRT im Raum, welches ich dank meines jetzigem Kennt­nis­stands über Gado­li­nium defi­nitiv nicht machen lassen werde!
Ich bin seit 2015 aufgrund o.g. Sympto­matik enorm einge­schränkt, konnte mein Studium nur noch schlep­pend fort­setzen und habe es derzeit leider sogar gänz­lich pausiert. Ein normales Leben ist, insbe­son­dere durch den stän­digen Schwindel u. die Sehpro­bleme, beinahe unmög­lich geworden.
Ich möchte schnellst­mög­lich eine Untersuchung/Behandlung aufgrund einer mögli­chen Gado­li­nium-Vergif­tung beginnen, habe jedoch noch einige offene Fragen:

- Wie finde ich Ärzte in meiner Nähe (komme aus dem Ruhr­ge­biet) die Blut-/Urin­un­ter­su­chungen auf Gado­li­nium durch­führen und bei Fest­stel­lung von Rück­ständen auch eine Therapie durch­führen können?

- Ich habe nun meine Pati­en­ten­un­ter­lagen der invol­vierten Radio­logie ange­for­dert um heraus­zu­finden ob bei mir lineares oder makro­zy­kli­sches Gado­li­nium verwendet wurde und in welcher Dosie­rung. Wird dies über­haupt in den Pati­en­ten­akten vermerkt? Falls nicht, wie kann ich es sonst in Erfah­rung bringen?

- kann es sein, dass sich die Symptome aufgrund einer Gado­li­nium-Vergif­tung auch nach drei Jahren noch sukzes­sive weiter verstärken (wie es bei mir der Fall ist)?

- besteht die Chance darauf, dass eine Chelat-Therapie die Symptome gänz­lich besei­tigt und man wieder einen gesund­heit­li­chen Zustand nahe dessen vor der Vergif­tung erreicht, oder hält eine Therapie nur eine weitere Verschlech­te­rung auf?

Ich hoffe Sie können mir zumin­dest einen Teil der Fragen beant­worten und danke Ihnen noch­mals herz­lichst für Ihre bereits geleis­tete Arbeit hinsicht­lich der Gado­li­nium-Thematik.

Mit freund­li­chem Gruß

Ansgar

    Georg 15. Juni 2018 Antworten

    Hallo Ansgar!

    Es tut mir sehr leid zu hören, dass auch Sie gesund­heit­lich stark beein­träch­tigt sind.

    1. Unter dem Ober­punkt Hilfen finden Sie einen Link zu einer Auflis­tung von Metall­to­xi­ko­logen. Ob diese Erfah­rung mit Gado­li­nium haben und DTPA anwenden, ist jeweils zu erfragen. Im Zwei­fels­fall ist Peter Jenn­rich aus Würz­burg zu empfehlen.

    2. Die Daten zu verab­reichten Kontrast­mit­teln müssen gespei­chert und auf Verlangen hin ausge­hän­digt werden.

    3. Gado­li­ni­um­hal­tige MRT-Kontrast­mittel können neben der GDD auch schwere Folge­er­kran­kungen auslösen, die sich mitunter über Jahre hinweg verschlim­mern können.

    4. Bei GDD ist eine Chelat­the­rapie mit DTPA defi­nitiv anzu­raten. Prognosen sind aufgrund mangel­hafter Daten­lage kaum machbar.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen Ihre Fragen beant­worten und würde mich sehr freuen, Sie in unserer Face­book-Gruppe begrüßen zu dürfen.

    Alles Gute!

Paul Breuer 16. Juni 2018 Antworten

Hallo Ansgar, die geschil­derten Symptome passen. Ich leide seit Jahren ohne gesi­cherte Diagnose daran. Das Fass zum Über­laufen brachte ein MRT mit Dotarem im Februar dieses Jahres. Mein Bauch­ge­fühl seit Jahren: ich bin vergiftet.
Erst durch die Initia­tive von Georg hier ging mir ein Licht auf.
Inzwi­schen habe ich einen Provo­ka­ti­ons­test (120fache GD Menge) und 3 Auslei­tungen hinter mir. Ich merke Besse­rungen (Haut, Muskeln z.B.). Da Du wie ich aus NRW kommst: ich habe die Behand­lung bei Dr. Fischer in Düssel­dorf begonnen. Es gibt aber auch noch eine Anzahl anderer Ärzte. Hier der Link:

http://www.metallausleitung.de

Nie die Hoff­nung aufge­geben; NIEMALS!

smiley-bischof@web.de 5. Juli 2018 Antworten

Hallo,
Ich habe einen jetzt 10 Jährigen Sohn, welcher einen erheb­li­chen Teil der genannten Symptome hat.
Er hat als Baby und sehr oft in jungen Jahren bis zuletzt letztes Jahr Unter­su­chungen mit Kontrast­mittel gehabt. Seine Beschwerden werden immer mehr. Die Ärzte finden leider nicht was er genau hat. Ab und zu brauch er sogar einen Roll­stuhl, weil er keine langen Stre­cken schafft. Sein Leis­tungs­stand geht immer weiter rück­wärts, da er gr. Schwie­rig­keiten hat sich zu konzen­trieren.
Eigent­lich hatte er als Säug­ling massive Beschwerden mit dem Darm, wurde dann mit 3 ultra­kurzen Segment MH fest­ge­stellt und nach Botox und Kontrast­mit­tel­gabe ging es dann massiv los mit den Beschwerden. Sie vermu­teten MS, Hypo­thonie und jetzt soll ist eine neuro­lo­gi­sche Erkran­kung sein, da die Nerven auf der einen Seite nicht so fließen wie auf der anderen.
Gibt es so etwas schon bei Kindern und wie Jan ich das eigent­lich testen lassen?
LG

    Georg 7. Juli 2018 Antworten

    Guten Tag,

    ich rate Ihnen drin­gend dazu, einen provo­zierten Urin­test (siehe FAQ) bei Ihrem Sohn durch­führen zu lassen.

    Kontak­tieren Sie am besten Peter Jenn­rich, der in Würz­burg prak­ti­ziert, denn er hat deutsch­land­weit die größte Erfah­rung mit Gado­li­ni­um­op­fern und hat bereits viele Kinder mit Hilfe der Chelat­the­rapie und ergän­zenden Maßnahmen erfolg­reich behan­delt.

    Falls Sie weitere Fragen haben, würde ich mich sehr freuen, Sie in unserer Face­book-Gruppe begrüßen zu dürfen!

    Alles Gute!

Andrea Alwardt 5. Juli 2018 Antworten

Guten Abend
Erst gestern habe ich von den Vergif­tungs­er­ach­ei­nungen durch Kontrast­mit­tel­gabe bei einer MRT Unter­su­chung gehört. Ich habe insge­samt 8 Jahre unter schlimmsten Schmerzen gelitten. Mein ganzer Körper fühlte sich wie etzündet an. Speziel im Nacken­be­reich. Kein Arzt konnte mir sagen, was das war. Für mich war das beson­ders schlimm, weil ich im Jahre 2000 an Lymph­drü­sen­krebs erkrankt bin und natür­lich gedacht habe, die extremen Schmerzen hängen mit der Erkrankt zusammen. Manchesmal habe ich gedacht, sterben zu müssen. Durch einen Bericht von schlimmsten plus­minus im Fern­sehen bin ich jetzt auf das Thema aufmerksam geworden. Ich habe im Jahre 2003 einige MRT Unter­su­chungen mit Kontrast­mit­tel­gabe gehört. Im Jahre 2004 fingen die extremen Schmerzen an und einer 8 Jahre lang anhal­tender Leidensweg begann.

    Georg 5. Juli 2018 Antworten

    Guten Abend Frau Alwardt,

    es ist durchaus denkbar, dass Ihre Leiden durch MRT-Kontrast­mittel verur­sacht wurden. Ich freue mich, dass es Ihnen heute wieder besser geht, auch wenn Sie lange darum kämpfen mussten.

    Falls Sie Inter­esse am Austausch mit anderen Betrof­fenen haben oder uns mögli­cher­weise gar einige Tipps geben könnten, was Ihnen geholfen hat, würde ich mich sehr freuen, Sie in unserer Face­book-Gruppe begrüßen zu dürfen!

    Alles Gute!

Gabriele 11. Juli 2018 Antworten

Ich hatte letztes Jahr Brust­krebs und habe den ganzen Behand­lungs­ma­ra­thon durch­laufen. Ein MRT wurde bei der Entde­ckung des Karzi­noms gemacht, eines letzten Januar bei der ersten großen Nach­sorge. Morgen stünde ein weiteres an. Nun bin ich natür­lich extrem verun­si­chert. Zumal ich einige Wochen nach dem MRT — ohne das bisher in Zusam­men­hang zu bringen — erst eine Gürtel­rose, dann eine Wund­rose und dann eine Lymph­bahnent­zün­dung im Arm der operierten Seite hatte, mit Schwel­lung, Rötung, Pusteln, Verdi­ckungen.

Auffäl­lig­keiten im Mammo­grafie-Bild lassen sich laut Ärzten nur per MRT mit Kontrast­mittel abklären. Wie soll das dann jetzt gehen?

    Georg 11. Juli 2018 Antworten

    Guten Tag Gabriele,

    um eine weitere Belas­tung mit gado­li­ni­um­hal­tigen MRT-Kontrast­mit­teln zu vermeiden, kann ggf. auch eine PET-CT durch­ge­führt werden.

    Mit Hilfe dieses bild­ge­benden Verfah­rens lassen sich gerade auch bei Brust­krebs-Pati­en­tinnen neben Tumor­resten sowohl Rezi­dive, als auch Meta­stasen und deren Stoff­wech­sel­ak­ti­vität sehr gut darstellen.

    Genauere Infor­ma­tionen hierzu finden Sie beispiels­weise auch unter: https://www.oncotrends.de/experten-fordern-einsatz-von-pet-ct-bei-6-haeufigen-krebserkrankungen-vor-allem-bei-brustkrebs-und-melanomen-426415/

    Sollten Sie Inter­esse an weiteren Infor­ma­tionen oder dem Austausch mit Betrof­fenen haben, würde ich mich sehr freuen, auch Sie in unserer Face­book-Gruppe begrüßen zu dürfen.

    Alles Gute!

Torsten 19. Juli 2018 Antworten

Hallo,

seit über einem halben Jahr leide ich an den unter­schied­lichsten Stellen in den Beinen, teil­weise auch in den Armen unter straken Schmerzen. Im Kran­ken­haus wurden MRT’s durch­ge­führt, zahl­reiche Fach­ärzte können bis heute nichts diagnos­ti­zieren, Garde nach sehr schweren Schmerz­schüben fühlen sich meine Beine mal an wie Pudding, mal wie Blei. Mich anschlie­ßend zu konzen­trieren ist mitt­ler­weile kaum noch möglich. Zudem habe ich auch ein Teil der o.g. Probleme, wie Haut­aus­schlag, Hitze­emp­find­lich­keit oder Schlaf­stö­rungen bzw bin ich auch sehr häufig erschöpft. Kann es etwas mit Gado­linum zu tun haben oder haben Sie eine andere Idee?

    Georg 18. September 2018 Antworten

    Es ist denkbar, dass ein Zusam­men­hang besteht, falls Ihre Beschwerden im Anschluss an eine Gado­li­nium-Gabe aufge­treten sind. Um den Verdacht abzu­klären, könnten Sie beispiels­weise Peter Jenn­rich in Würz­burg konsul­tieren.

Susann Claus 16. August 2018 Antworten

Hallo mein Name ist Susann,
Ich leide seit 11.2016 an uner­träg­li­chen Kopf­schmerzen nach einer Myelo­gra­phie mit gardo­li­nium gab e ins Rücken­mark. Ich habe zuvor schon eini­ge­male gardo­li­nium als Kontrast­mittel bei einem MRT bekommen da ich eine Syrinx habe und diese immer kontrol­liert wurde. Ca. Im Jahr 2013 hatte ich einen aller­gi­schen Schock auf gardo­li­nium. Trotzdem verab­reichte es man mir weiter und gab mir vorher profilak­tisch kort­sion und einen h1 Blocker. Gestern wurde wieder eine MRT Unter­su­chung gemacht mit 3 Einheiten gardo­li­nium. In der Nacht bin ich vor Kopf­schmerzen fast zu Grunde gegangen. Genau die glei­chen Kopf­schmerzen wie ich sie seit 11.2016 durch­ge­hend jeden Tag habe. Von der Liste mit den Symptomen habe ich noch viele weitere die bei mir zutreffen. Keiner weiß was mit mir los ist. Könnte es sein das diese vergif­tung auch bei mir zutreffen könnte? An wen wende ich mich am besten jetzt? Wäre es sinn­voll umge­hend eine dialyse machen zu lassen um die akute Sache von gestern aus dem Körper zu bekommen? Für einen Rat wäre ich sehr dankbar.

    Georg 18. September 2018 Antworten

    Es ist nicht unwahr­schein­lich, dass Ihre Beschwerden durch die Punk­tion und/oder das Gado­li­nium bedingt sind. Eine Dialyse kann in der ersten Zeit nach GBCA-Gabe sinn­voll sein, wenn sich noch eine erheb­liche Menge des Präpa­rats im Blut befindet. Dies wird aller­dings bisher leider nicht umge­setzt. Empfeh­lungen zu geeig­neten Ärzten finden Sie unter dem Ober­punkt “Hilfen”. Alles Gute!

Nina Kisser 9. September 2018 Antworten

Hallo,alle Leidenden!! Vor einigen Tagen hab ich von Gaskli­nikum gehört!! Und habe es Gestern gegoo­gelt und hier gelandet!! Bin geschockt!!
Vor etwa 10 Jahren wurde ich in der Diagnostik Klinik in Wies­baden unter­sucht… mit Kontrast­mittel. Abends ging es mir so schlimm,das ich dachte,ich muß sterben!! Habe ganz schlimme Kopf­schmerzen bekommen, mußte mich übergeben,hatte Schüt­tel­frost . Danach ging’s los!!! Fieber­schübe, Gelenk­schmerzen, Nacken­schmerzen, Kopf­schmerzen, Atemnot, Brennen in der Wirbel­säule, Übel­keit morgens, Taub­heit in den Händen, Schlaf­lo­sig­keit, schlimme Haut­aus­schläge, beson­ders im Gesicht!! War deswegen bei sämt­li­chen Haut­ärzten!! Keiner kann mir helfen!! Es wurde sogar eine Biopsie gemacht!! Ich renne von einem Arzt zum anderen und keiner kann mir helfen!! Mir wurde gesagt,ich gehöre in die Klapse!! Ich bilde es mir nur ein!! Welcher Arzt kann mir helfen? Es wurden noch einige Unter­su­chungen mit Kontrast­mittel gemacht…die letzte war Herbst 2017 .Habe in einer Woche wieder einen Termin ‚es soll eine MRT Unter­su­chung des Knies gemacht werden!! Mit Kontrast­mittel!! Werde den Termin absagen!! Wünsche allen Geschä­digten gute Besse­rung!!

    Georg 18. September 2018 Antworten

    Auf unserer Inter­net­seite finden Sie unter dem Ober­punkt “Hilfen” Antwort auf Ihre Frage. Sollten Sie Inter­esse am Austausch mit Betrof­fenen haben, dann würde ich mich sehr freuen, auch Sie in unserer Face­book-Gruppe begrüßen zu dürfen. Alles Gute!

Esther Stocker 29. Oktober 2018 Antworten

Ich hatte im Januar 17 eine Unter­su­chung mit Gadolenium..ohne mein Wissen. Seither habe ich keine Nacht mehr geschlafen und kein Essen mehr ohne Schmerzen genossen. Es fühlt sich an, als würde während dem Verdau­ungsakt (sofern einer statt­findet) kein Wasser abge­zogen. Blähungen und schlimme tägliche und nächt­liche Bauch­schmerzen plagen mich. Neu sind hetzt ganz schlimme Rücken­schmerzen dazu­ge­kommen. Im Gesicht habe ich neuer­dinds du kle Flecken. Der Kopf fühlt sich an sie in Watte gepackt und es pfeift dauernd. Aktu­eller Wert beläuft sich au 0,5. Der Arzt meint. der Wert sei nicht hoch genug um von einer Vergif­tung zu reden. Vor dem Unter­such hatte ich bloss am aufstei­genden Darm Schmerzen, sonst keinerlei Beschwerden Der behan­delnde Arzt hat gesagt, mit dem Unter­such wolle er wissen, ob ich an Verkle­bungen leide. Ist es über­haupt möglich, das so fest­zu­stellen??

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