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Hilfe bei einer Vergiftung durch MRT-Kontrastmittel

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Viele Betrof­fene des Gado­li­ni­umskan­dals sind stark verun­si­chert und werden von ihren behan­delten Ärzten leider häufig nicht ernst genommen, durch falsche Verdachts­dia­gnosen zusätz­lich verängs­tigt oder gar als psychisch erkrankt erklärt.

Dieser Umstand ist absolut inak­zep­tabel und führt dazu, dass die Vergif­teten völlig verzwei­felt sind und in ihrer Notlage keinerlei Hilfe erhalten.

Doch was konkret können Sie tun?

Mit dem Ziel Betrof­fene der Gado­li­nium Depo­si­tion Disease (GDD) in ihrer sehr schwie­rigen Situa­tion zu unter­stützen, bieten wir Ihnen an, Kontakt zu uns aufzu­nehmen, um sich mit Experten und weiteren Gado­li­ni­um­op­fern zu vernetzen.

Sie errei­chen uns per Kontakt­for­mular oder E‑Mail und über unsere Face­book-Gruppe.


7‑Punkte-Plan

Wir empfehlen folgende sieben Schritte zu beachten, falls Sie den Verdacht auf eine Gado­li­ni­um­ver­gif­tung durch MRT-Kontrast­mittel haben:

1.) Lassen Sie sich als Betrof­fener nicht entmu­tigen und keines­falls als psychisch erkrankt erklären.

2.) Finden Sie einen Arzt, dem Sie vertrauen können und der Ihnen glaubt. Ein hervor­ra­gender Arzt und führender Experte auf dem Gebiet der Metall­to­xi­ko­logie ist Peter Jenn­rich, der u.a. auch Gado­li­ni­um­opfer behan­delt.

3.) Fordern Sie eine Auflis­tung der Ihnen verab­reichten MRT-Kontrast­mittel an.

4.) Senden Sie Blut, Urin und gege­be­nen­falls eine tiefe Haut­bi­opsie an ein Spezi­al­labor, das darin nach Gado­li­ni­um­spuren und weiteren toxi­schen Metallen suchen kann.

5.) Wenden Sie sich als deut­scher Bundes­bürger an das Bundes­in­stitut für Arznei­mittel und Medi­zin­pro­dukte (BfArM) und teilen Sie dort Ihre Beschwerden mit.

6.) Nehmen Sie sich einen Fach­an­walt für Medi­zin­recht und verklagen Sie je nach Sach­lage die invol­vierten Radio­logen, Gesund­heits­in­sti­tu­tionen und Hersteller des Ihnen verab­reichten MRT-Kontrast­mit­tels.

7.) Kontak­tieren Sie Medien, Poli­tiker, Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen und Gesund­heits­be­hörden.


Arztsuche

Zur Diagnostik und Behand­lung einer Gado­li­ni­um­ver­gif­tung ist es unter Umständen hilf­reich, sich an kompe­tente Fach­ärzte für Umwelt­me­dizin oder Metall­to­xi­ko­logen zu wenden.


Hinweis

Unsere Empfeh­lungen sind in keinster Weise bindet und sollen ledig­lich als Hilfe­stel­lung dienen.

Der indi­vi­du­elle Sach­ver­halt kann nur nach Rück­sprache mit Experten und entspre­chenden medi­zi­nisch-labor­tech­ni­schen Unter­su­chungen beur­teilt werden.

Neben der medi­zi­ni­schen Behand­lung können Sie Ihren Körper ergän­zend auch selbst stärken.

Was genau Sie selbst für Ihr Wohl­be­finden und Ihre Gene­sung tun können, lesen Sie unter “Anlei­tung zur Selbst­hilfe”.

 

13 Kommentare

Wilfried Wittler 6. Juli 2018 Antworten

Habe seit einigen Jahren Beschwerden. Meine Frau hat mir Unter­lagen gezeigt wonach 80%der Symptome passen. Die Ärzte schieben mich nur noch von einer Ecke in die Andere. Hatte vorher noch nie etwas davon gehört. Das Leben ist seit Jahren nur noch Uner­träg­lich.

    Georg 7. Juli 2018 Antworten

    Guten Tag Herr Wittler,

    ich empfehle Ihnen drin­gend, sich profes­sio­nell unter­su­chen zu lassen, um Ihren Verdacht abklären zu können.

    Genauere Infor­ma­tionen zur Testung mit Hilfe einer provo­zierten Urin­un­ter­su­chung finden Sie auf unserer Inter­net­seite unter “Hilfen” und “FAQ” / “Häufige Fragen” sowie in unserer Face­book-Gruppe.

    Alles Gute!

Damir. W 18. Juli 2018 Antworten

Hallo ich hatte vor einigen Jahren 3 Herz­in­farkte, der 1 war ein Hinter­wand­in­farkt der nicht fest­ge­stellt wurde damit bin ich wohl mona­te­lang herum­ge­laufen.
Dann hatte ich einen beim Rasen­mähen an einem Montag, am Nächsten Tag bin ich zum Arzt wurde auch nichts fest­ge­stellt. Bin zur Unter­su­chung ins Kran­ken­haus geschickt worden dort fanden diese nach Stunden heraus das ich dort noch einen 3 bekommen habe.
Mir wurden mehr­fach irgend­welche Kontrast­mittel gespritzt inner­halb von 1 Woche 2‑mal welches weiß ich nicht.
Nach dem 2 Herz­in­farkt mit Stents behoben wurden, ging es mir viel schlechter als mit diesen 3 Infarkten. Der Hinter­wand Infarkt wurde erst nach ca. 4 Monaten bear­beitet und auch mit Gabe von Kontrast­mittel.
Ich wurde vergess­lich, schmerzen im ganzen Körper, immer kaputt (schwäche) vertau­sche Buch­staben am Anfang war es ganz schlimm es standen plötz­lich andere Dinge da als die ich geschrieben habe. Meine Augen sind schlechter geworden habe Doppel­bilder trockene Augen
Das Ganze ist schon ca. 8 Jahre her und in der Zeit gab es noch viele andere Unter­su­chungen auch mit Kontrast­mittel und es wurde nichts gefunden. Was kann ich tun? Ich bin jetzt 53Jahre alt.
Arbeits­un­fähig und komme mir fast vor als wenn ich so langsam Durch­drehe und mit Hartz 4 (jetzt Sozi­al­hilfe sind alle Möglich­keiten einge­schränkt. Ich habe den Eindruck dass es immer schlimmer wird.
Viel­leicht haben Sie eine Idee

    Georg 18. September 2018 Antworten

    Nicht alle Kontrast­mittel basieren auf Gado­li­nium. Grund­sätz­lich empfehle ich, die unter “Hilfen” aufge­führten Punkte zu beachten und im Verdachts­fall einen geeig­neten Arzt zu konsul­tieren. Gerne können Sie Ihre Erfah­rungen auch in unserer Face­book-Gruppe schil­dern und sich dort mit anderen Betrof­fenen austau­schen. Alles Gute!

Anke Bornhöft 11. August 2018 Antworten

Guten Tag, ich bin gerade erschro­cken und erleich­tert zugleich, die mögliche Ursache für meine Schmerzen gefunden zu haben.
Leide seit 1,5 Jahren an uner­klär­baren Gesichts­schmerzen nach Queck­silber Sanie­rung sowie Muskel- und bren­nenden Nerven­schmerzen, Rötungen im Rachen, Medi­ka­mente schlagen nicht an im Gegen­teil mir wird sehr übel dazu Haar­aus­fall hatte inner­halb eines Jahres 4 MRT’s ‚2 davon mit KM und eine Knochen­zin­ti­gra­phie jetzt möchte ich mich auch testen lassen hatte schon einige LTT Tests auch bei IMD Berlin aber wohl nicht die rich­tigen , da ich aus dem Norden bin , würde ich gerne wissen an wen ich mich wenden könnte um so einen Provo­ka­ti­ons­test durch­führen zu lassen oder ist dies in Berlin auch möglich? Hatte einen Urin­test über Cera­s­creen, Arsen­wert war hoch, jedoch wurde Gado­li­nium nicht getestet . Wäre Ihnen dankbar wenn Sie helfen könnten.

    Georg 18. September 2018 Antworten

    Bitte nutzen Sie zur Suche nach einem Metall­to­xi­ko­logen den entspre­chenden Link unter dem Ober­punkt “Hilfen”. Alles Gute!

Gabi 19. September 2018 Antworten

Ich suche drin­gend einen Arzt in Südbaden. Möglichst zwischen Frei­burg und Baden Baden. Viel­leicht kann mir jemand helfen.

    Gadolinium 19. September 2018 Antworten

    Sie finden direkt oben auf dieser Seite einen Link zur Suche nach Metall­to­xi­ko­logen. Sie finden spezia­li­sierte Ärzte beispiels­weise in Baden-Baden und Nord­rach bei Offen­burg. Gute Besse­rung!

    Harry 23. Dezember 2018 Antworten

    Haben Sie bereits einen Arzt gefunden.Bin auch auf der Suche

Helga Kreuzer 8. März 2019 Antworten

Erstmal vielen Dank für diese Seite!
Meiner Tochter wurde vor 10 Jahren (sie war damals 4 J) 2mal KM wegen eines von der SM über­se­henen Gehirn­ab­szesses mit großem Ödem gespritzt und hatte nach der 2. Gabe in ihrem lebens­be­droh­li­chem Zustand zusätz­lich noch ein Nieren­ver­sagen. 3 Jahre später meldeten sich ihre Nieren­be­cken, die einzige Lösung sah die SM in der Gabe von Anti­bio­tikum — lebens­lang! Wir fanden einen Homöo­pa­then, der dieses Problem in den Griff bekam durch 5 Globuli täglich über ca 2 Monate.
Doch mögli­cher­weise sind noch einige andere Probleme auf das KM zurück­zu­führen wie eben Gelenk­schmerzen, unter­schied­li­ches Längen­wachstum der Arme, Beine usw. Haben Sie ev auch Kontakte für Öster­reich?

Herz­li­chen Dank!
HK

Claudia Martina Schneider 12. April 2019 Antworten

ich bin sehr beun­ru­higt. Im Januar wurde ein MRT nach Selink gemacht.
Nun soll nächste Woche wieder diese Unter­su­chung gemacht werden.
Vom Kran­ken­haus bekomme ich keine rich­tige Auskunft dazu,
kann man diese Dünn­darm Unter­su­chung auch anders darstellen ?

Heike Zumbusch 14. April 2019 Antworten

Ich hatte ein Gado­li­ni­um­pa­ra­vasat und kann dazu nichts im Internet finden. Die Schwel­lung hat fast eine Woche gebraucht bis sie zurück gegangen war, somit eine sehr lang­same Ausschei­dung. Mein Haus­arzt hatte dazu auch keine Infor­ma­tionen, mit Cortison und Anti­hist­ami­nika war es erträg­lich. Jetzt habe ich die Sorge, dass dies zu einer Vergif­tung geführt hat. Zahlt in so einem Fall die Kran­ken­kasse die Unter­su­chung? Und wer kann das durch­führen? Wohne im Raum Fraink­furtt Darm­stadt. Möchte einfach erst mal wissen was Sache ist.

Franz Miller 3. März 2020 Antworten

Ich finde es gut, dass sie hier eine Hilfe­stel­lung für Vergif­tete des MRT Kontrast­mit­tels Gado­li­nium aufge­führt haben. Gerade, wenn man sich nicht zu helfen weiß, kann man mitunter so verzwei­felt sein, dass man nicht mehr fähig ist rational und logisch zu denken. Aus eigener Erfah­rung kann ich auf jeden Fall den Gang zu einem Rechts­an­walt für Medi­zin­recht empfehlen.

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